Was die Moorwiese so bewegt

April 2017

Dieser April bediente alle sprichwörtlichen Erwartungen, an manchen Tagen wechselten sich Sonne und Niederschlag im Minutentakt ab. Ziemlich unbeirrt davon erlebten die Freund*innen und Nutzer*innen der Moorwiese einen ereignisreichen Monat. Zu Beginn besuchte uns das RBB, um im Fernsehen für unser Osterprogramm zu werben. Entsprechend boten wir ein umfangreiches Osterprogramm über drei Tage an, neben Filzen und Korbflechten gab es rund um die Ostereier Aktionen zum Färben, Schießen, Suchen und Trudeln der Eier. So kam es, dass in diesen Tagen und unmittelbar nach der TV-Ausstrahlung einige neue Gesichter die Moorwiese erreichten und meist mit leuchteten Augen den Platz  am Ende des Tages verließen.
Fernab des Osterspaßes entwickelte sich unser Konzept der Platzversammlung weiter. Ab diesem Monat gibt es nun jeden Mittwoch um 16.00 eine Platzversammlung, in der alle anwesenden Kinder neuerdings über die wöchentliche Verwendung von 25€ abstimmen können. In den bisherigen Versammlungen wurde das Geld für eine gemeinsame Kochaktion, Tierfutter und eine neues Halfter für Ginger, unsere Ponystute, ausgeschüttet.
Im alltäglichen Betrieb wurden munter Hütten gebaut, Pfeile beim Bogenschießen versenkt, geschmiedet und kleine Ausritte mit den Ponys unternommen. Der Naturerfahrungsraum erfährt seinen ersten Frühling und wird jeden Tag ein bisschen grüner und wilder. Ein wahre Einladung an alle jungen Abenteurer*innen, die darauf aus sind ungestört entdecken, spielen und toben zu können.
Feierlich beendeten wir den Monat mit einem fröhlich bunten Walpurgisfest am letzten Samstag. Erneut folgten fast 400 Menschen unserer Einladung, gemeinsam den Winter auszutreiben und die neue Jahreszeit zu begrüßen. Höhepunkt war dabei die Verbrennung der Winterpuppe bei mitteralterlichen Klängen und zeremoniellen Kreistanz um das Feuer. Vor allem dank der tatkräftigen Unterstützung einiger Platzkinder gelang es uns diesmal die erfreulich große Besucherzahl ausreichend mit Speiß' und Trank versorgen zu können.
(Darius)

März 2017

Der März zeigte sich am Anfang nicht von seiner besten Seite. Er beehrte uns häufig mit Schauern und Kälte. Sodass wir uns am Lagerfeuer wärmten und unsere eingefrorenen Finger und Füße wieder auftauten. Es war so stürmisch, dass ein Baum auf der Moorwiese umkippte. Zum Glück kam dabei niemand zu Schaden. Der März hatte aber auch sein Gutes. Die Tage wurden wieder länger und auch die Moorwiese hat wieder länger ihre Tore geöffnet. Seit Anfang des Monats ist die Moorwiese bis 18:30 geöffnet. Die Besucher brauchten nur kurze Zeit um sich umzustellen und kamen zahlreich auf die Moorwiese. Am Ende zeigte sich endlich die lang ersehnte Frühlingssonne und ließ die Moorwiese mit warmen Temperaturen in einem goldenen Glanz erstrahlen. Voller Vorfreude blicken wir auf das Walpurgisfest, das uns am 29.04 erwartet. Wir hoffen auch dann ist das Wetter gnädig mit uns und zeigt sich mit viel Sonnenschein. (Sarah)

Februar 2017

Der Februar hat uns nochmal seine kalte Schulter gezeigt. Bei eisigen Temperaturen im Minusbereich haben wir uns stets am Lagerfeuer aufgewärmt. Viele Angebote wurden regelrecht eingefroren und konnten auf Grund der Witterung nicht stattfinden. Die Sonne ließ sich kaum blicken und die Tage waren nach wie vor kurz. So auch unsere Winteröffnungszeiten. Bis Ende des Monats hatte die Moorwiese stets um 17 Uhr die Pforten geschlossen. Da war es nach wie vor schon dunkel. Die Kursteilnehmer der "Außerunterrichtlichen Angebote draußen auf der Moorwiese" der Integrierten Sekundarschule Hufelandschule bekamen Urkunden für ihre große winterliche Tapferkeit. Der Frühling nahte und wir konnten es kaum erwarten Mütze, Schal und Handschuhe wieder einzumotten um das Bauen und Spielen im vielfältigen Rahmen zu celebrieren. (Marcus)

Dezember 2016

Das Jahr geht zu ende, wir haben das erste Jahr unter neuer Trägerschaft (Spielkultur Berlin-Buch e.V.)geschafft. Auf der Moorwiese gab es wieder ein selbst gebastelten Adventskalender. Verbunden mit Spielen machten wir am Ende das Säckchen mit Süßigkeiten auf und verteilten es: "m lecker".
Wir bekamen Holzspenden, damit das Feuer uns wärmte, von einem Vater, der auch Werkzeug für den Hüttenbauplatz spendete. Am 10. und 11.12 waren wir auf dem Bucher Weihnachtsmarkt vertreten. Wir schmiedeten und bastelten. Die Schmiede stand nicht still und es wurden viele Messer, Hacken, Schlüsselanhänger und eine Schlange geschmiedet. Am Ende vom Schmieden sahen wir große glückliche Kinderaugen mit dem selbst geschmiedeten Sachen.
Mittwoch den 21.12 waren wir im Würfel um unsere alljährliche  Kinderweihnachtsfeier durchzuführen. Es gab viele Bastelangebote, um für sich selbst oder seinen Nächsten besondere Geschenke herzustellen: z.b. Kerzen ziehen, Armschmuck, Origami und weihnachtlichen Tischschmuck. Auch zu Essen gab es reichlich. So gab es Milchreis mit einer versteckten Mandel, die dem_r Finder_in Glück für`s kommende Jahr bringen soll (Dänemark). Wir buken „Laufabraud“, ein Hefeteig, der zu Fladen ausgerollt und mit Mustern verziert wird (Island) und „Gingerbread“, eine Lebkuchenvariante mit Ingwer (England). Ein großer Spaß war unsere Piñata, eine Kugel aus Pappmaschée, die mit Süßigkeiten gefüllt wurde (Mexiko). Der Reihe nach wurden einem Kind die Augen verbunden und es musste mit einem Stock auf die Kugel hauen, bis sie kaputt ging und alle Süßigkeiten rausfielen. Da war was los, als sich alle auf den Süßkram stürzten!
Die Pforten der Moorwiese blieben ab den 23.12 zu. Nur die Tierpfleger kümmerten sich um die Ziegen, Pferde und Karnickel.
Wir freuen uns auf ein neues abenteuerliches Jahr auf der Moorwiese.

November 2016

Im November haben wir das Moorwiesengelände grundgereinigt, aufgeräumt, sortiert, Sperrmüll gesammelt und abtransportiert Somit wurden wieder neue nutzbare Flächen frei. Am 11. des Monats war der St. Martintag ein feierlicher Tag auf der Moorwiese, speziell im Naturerfahrungsraum. Das Lagerfeuer in mitten des Steinkreises wärmte uns von außen und der Kinderpunsch von innen. Wir naschten Stockbrot und genossen das Flimmern der Lichter in den Bäumen. Lieder wurden gemeinsam gesungen.

Am Ende des Monats gab es einen Schließtag. An diesem Donnerstag sind wir gut Ausgerüstet in den Wald gefahren um Kiefernbäume zu fällen und diese abzutransportieren mit großem Hänger. Das Stangenlager auf der Moorwiese wurde somit wieder gut gefüllt und deckt unseren Jahresbedarf zum Bauen und Reparieren im Hüttenbau- und im historischen Bereich.

Es gibt nun eine Bienen-AG - erstmal vorbereitend besetzt mit Julie vom Naturerfahrungsraum, Magda von Waldkind, Martyn vom Büro und Rico aus dem Würfel.

Oktober 2016

Auch wenn es Anfang Oktober noch einen schönen Spätsommer gab - am Ende haben wir gemerkt, dass der Herbst doch langsam Einzug auf die Moorwiese hält. Die Blätter verfärbten sich bunt, es wurde schneller dunkel und wir saßen abends wieder öfter zusammen am Lagerfeuer, redeten und aßen Stockbrot.

Vom 14. bis zum 16. Oktober fand wieder das halbjährlich stattfindende ATW (Austauschwochenende) des Bundes der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V statt. Dieses Wochenende war die Moorwiese  zum ersten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung. 120 KollegInnen aus ganz Deutschland nahmen an den Workshops Naturerfarhungsraum, Arbeit mit Geflüchteten, Basics der Arbeit auf pädagogisch betreuten Spielplätzen, Ballonbau, Hiphop, Feuer machen, Feuersteinbearbeitung, Pferdeworkshop, Stelzenbau und Wipdrechseln teil.

Zum Glück hatten wir am 27.10.2016 wieder einen Freiwilligentag. An diesen Tag unterstützen uns Mitarbeiter von Zalando und wir konnten anfangen, den Pferdestallmit Schindeln einzudecken, den Ziegenzaun unserer vier Zwergziegen ausbessern und den Wasserschlauch für unsere Pferde vergraben, damit der historischen Teil unserer Moorwiese wieder frei von Dingen aus unserer Zeitgepoche ist. Zusätzlich haben sie uns geholfen unser Mandaladach zu erneuen, damit wir den Herbst und Winter trocken verbringen können. Leider konnten wir das Dach an diesem Tag nicht abschließend decken, jedoch nehmen wir dies so schnell wie möglich in Angriff.

September 2016

Der warme, sonnige September tauchte die Moorwiese in das goldgelbe Licht des Herbstes. In den Letzten Ferientagen wurden bunte Zäune gestaltet, verschiedene Spiele gespielt und Wasserlandschaften gebaut. Das Programm wurde unterstützt durch die AKTION MENSCH.

Regelmäßig wurde Kinder aus dem Refugim Buch zu uns begleitet, speziell beim Ponyreiten wurde die Moorwiese belebt und ganz nebenbei neue Freundschaften geknüpft.

Durch die Vernetzung mit der european playwork assiciation und der european federation of cityfarms wurde Kontakte bei zwei Seminaren in Lissabon und Växjö aufgefrischt und für die Planung der Europäischen Kinderbegegnung 2017 genutzt.

Nun...Endlich ist es vollbracht: der Naturerfahrungsraum direkt anliegend an der Moorwiese feierte am 20.9.16 große Eröffnung mit vielen Besuchern und Pankower Prominenz. Es wurden Häuser aus Naturmaterialien gebaut, der neue Lehmhügel erklommen und leckere Bratwürste schnabuliert.

Eine weitere besondere Veranstaltung war der Papatag der bezirklichen Jungen AG auf der Moorwiese am 24.9.16 an dem bei verschiedenen Stationen Eltern und Kinder sich gemeinsam ausprobieren konnten. Ob Schminken oder Bogenschießen es war für alle was dabei.

August 2016

Demokratische Kinderstadt

In diesem Jahr fand in der Zeit vom 22.8.-2.9.2016 das Projekt Kinderstadt unter dem Motto Kinderstadt - 2016- Demokratie (er)leben statt! Die Kinderstadt fand in  Kooperation mit dem Kinderring Berlin e.V. (der auch Initiator war) statt. Finanziert wurde das Projekt über den Projektfond "Demokratie Leben" des Bundesministeriums.

Die Recherche über bereits realisierte Kinderstädte in Deutschland erweckten den Eindruck, dass vornehmlich das Leben der Erwachsenen in unserer Gesellschaft nachgespielt und eingeübt werden. Dies ist nicht genug! Es braucht eine Erweiterung dieses Rahmens und das Schaffen von mehr Raum für Ideen und kreative Lösungen von Kindern. Grundsätze und Praxis von Bauspielplätzen sollen in diesem Projekt mit der Konzeption der Kinderstadt verbunden werden. Innerhalb dieser Struktur haben Kinder viele Möglichkeiten ihre Ideen einzubringen und ihre Stadt von der Grundmauer aus selbst zu gestalten. Mit dem Projekt soll das Demokratiebewusstsein der Kinder und Jugendlichen durch die gelebte Erfahrung gestärkt werden. Kinder lernen, welche Regeln und Beteiligungsformen für das Zusammenleben in einer Gesellschaft notwendig sind. Die Eltern werden gleichzeitig angeregt, ihre eigenen politischen Einstellungen und ihr Demokratieverständnis zu reflektieren. Die Kinder entwickeln durch dieses Projekt ein nachhaltig verbessertes Sozialverhalten und mehr Toleranzvermögen. Sie werden durch unterschiedliche Partizipationsmethoden aktiv beteiligt: Sie können viele Abläufe und Inhalte selbst organisieren und werden in diesem Prozess von Betreuer*innen begleitet.  Durch "die Kinderstadt" kommen die Kinder zudem mit anderen Kindern aus dem Sozialraum, sowie aus anderen Kulturkreisen zusammen- sie knüpfen spielerisch neue Kontakte und erweitern ihren Horizont.

 

Bunte Zäune:

Das integrative Sommerferienprogramm ging weiter mit Antiken Spielen, einem Wasserwirtschaftsprojekt, einem Feuerprojekt. Historische Fertigkeiten und das spielen mit allen vier Elementen waren wieder einmal sehr angesagt.

Juli 2016

Der Juli stand dieses Jahr wieder ganz im Zeichen der Gaukelei.

Zur Vorbereitung wurde in der Gauklerwoche reichlich gekocht, geturnt, gebastelt und gespielt.

Gekrönt wurde das Ganze letztendlich von unseren wunderbaren Gauklerfest. Hier konnten die Ritter, Gaukler und Burgfräulein in kleinen Gruppen ihr können in den verschiedensten Disziplinen unter Beweis stellen. Beispielsweise im Baumstammweitwurf, Bogenschießen und Hindernislauf. Der finale Wettkampf dieses abenteuerlichen Turniers wurde durch das Tauziehen der beiden stärksten Teams entschieden. Des weiteren wurde reichlich gespeist und magische Säckchen geheimnisvoll zusammengemischt. Einige Bühnenaufführrungen haben das Publikum bei sonnigsten Wetter begeistert. Tanzvorstellungen, Feuerakrobatiken und mittelalterliche Klänge schmückten das Programm.

Neben vielen bunten Blumen brachte uns der Juli auch eine neue Kollegin, die Julie Obert. Sie wird ab sofort  für den entstehenden Naturerfahrungsraum zuständig sein, der am 20. September eröffnen wird und zusätzlich als Spiel-, Erholungs-, Erkundungsraum genutzt und die Natur unmittelbar erlebt werden kann.

Im Juli startete auch unser Projekt "Bunte Zäune", ein integratives Sommerferienprogramm, das durch die Aktion Mensch gefördert wurde, mit einer Spielewoche und Aktivitäten im Garten.

Juni 2016

Die Moorwiese bekam von vielen Schulgruppen aus der näheren Umgebung aber auch aus anderen Berliner Stadtbezirken Besuch. Sie tauchten in lang vergangene Zeiten ein, verkleideten sich mit Fellen, bauten einen Pfeil wie in der Steinzeit und haben eine selbstgemachte Steinzeitsuppe am Lagerfeuer gegessen. Ein besonderes Highlight sind mittlerweile die Antiken Spiele, die Bernd und Wolfgang mit großer Freude und Begeisterung zusammen mit allen Kindern spielten.
Die
Zahl der Kinder, die ihren Geburtstag auf dem Archäologiespielplatz feiern  nimmt stetig zu. Sie erlebten ein Platz voller Abenteuer mit unseren Tieren (Pferde, Ziegen und Kaninchen) oder Bauten sich eine Hütte, waren Bogenschützen, liefen Stelzen und spielten Wikingerschach.
Über eine Nachricht freuten wir uns besonders. Die Moorwiese bekam einen Wasseranschluss, damit brauchen wir das Wasser nicht mehr mit der Schubkarre aus der Schule zu holen. (den die Pferde saufen bis zu 80 Liter am Tag). Zunehmend entdecken die Kinder aus dem Refugium die Moorwiese und wir stellen fest wie schnell sie unsere Sprache erlernen und sich auf neue Situationen mit Neugier und Begeisterung einlassen. Ab jetzt beginnen die Vorbereitungen für unsere Gauklerwoche mit dem Platzgeburtstag im Juli , große und kleine Moorwiesler hämmern, sägen und bohren, auch Kostüme und Schuhe werden, um ins Mittelalter einzutauchen, genäht.            

Mai 2016

Der Monat Mai brachte weiterhin recht wechselhaftes Wetter mit sich. Nichts desto trotz wurde es wärmer und die Sonne kam immer öfter durch. An heißen Tagen wurde der Rasensprenger für Wasserspiele und Erfrischungen genutzt. Der Hüttenbaubereich wurde durch gute ehrenamtliche Unterstützung aufgeräumt. Einzelne Flächen wurden für den Naturerfahrungsraum frei geräumt und gepflegt. Es wurde viel Eis verspeist und die Lagerfeuerstelle blieb meist unberührt. Dafür haben wir mit dem Lehmbau wieder begonnen. Am 28. Mai blieb der Platz geschlossen und wir feierten alle gemeinsam den Weltspieltag sowie das Ende der Würfelsanierung mit vielen bunten Angeboten und großer Kinderbeteiligung im "Würfel". An diesem Tag nahmen wir auch Abschied von unserem tollen Praktikant Sebastian, der die Kinder sowie den Platz mit seiner Schilderwerkstatt regelmäßig bereichert hat. Auf diese Weise ist auch der neue Wegweiser auf der Moorwiese entstanden.

April 2016

Der April startete mit den restlichen Ferientagen, die nachösterlich ausklangen. Mit dem Pferdeprojekt unternahmen wir weite Streifzüge durch die Natur und die Umgebung der Moorwiese, da das Wetter wieder schöner und wärmer wurde. Desweiteren bauten wir uns einen etwas festeren Reitplatz, wo die Kinder dann auch schon mal alleine reiten können. Es fanden die ersten Beteiligungstermine mit den Kindern der Moorwiese, vom Würfel und aus der Wald AG der Sandhausschule für die Planung des Naturerfahrungsraumes statt. Susanne von der Stiftung Naturschutz hatte herrliche Naturerfahrungsspiele im Angebot und die Kids waren mit Spiel und Freude dabei. Am Ende wurden kleine Modelle von den Kindern gebaut, mit ihren Ideen für die Gestaltung des NER, welche Susanne dann mit in die Planung einarbeitete. Die Modelle sind sehr schön geworden. Den April schlossen wir mit einem rauschenden Walpurgisnachtfest am 30.4. auf der Moorwiese ab. Es kamen ca. 350 Menschen und feierten mit uns das Winteraustreiben, machten sich Stockbrot und es gab Flammkuchen aus unserem Lehmofen. Die Kollegen von der Waldkita bauten mit kleinen und großen Menschen wunderbare Hexenbesen. Mit so vielen Leuten hatten wir nicht gerechnet. Für die nächste Walpurgisnacht werden wir die kulinarische Versorgung besser vorbereiten.

März 2016

Endlich, der Frühling ist da! Sagen sich nicht nur unsere Tiere (Pferde, Ziegen und Kaninchen) die jetzt wieder frisches Gras fressen können. Und die Ziegen dürfen wieder frei rumlaufen, weil wir ein extra Ziegentor am Eingang gebaut haben, damit die Ziegen nicht nochmal alleine in den Supermarkt Einkaufen gehen. Die Tage werden wieder länger und wärmer -  juuuhuu. Der Hüttenbaubereich wird aktiviert, es muss aufgeräumt werden und die Stabilität geprüft werden . Auch Bogenschießen macht bei Wärme viel mehr Spaß, weil die Finger nicht so sehr frieren. Der Garten erwacht aus dem Winterschlaf und wird für die Bepflanzung vorbereitet. Die Feuerstelle bleibt jetzt öfter mal kalt, das ist für unser Holzlager gut, denn es ist fasst leer und wir müssen neues Holz sägen und hauen, um wieder Feuer zu machen. Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass die Moorwiese dringend Holzspenden entgegen nimmt!!!!!! sonst nix Feuer!!!

Februar 2016

Die ganz kalten Tage waren nun vorbei und es war schön zu erleben, wie die Tage auch wieder länger wurden. Wir mussten nicht mehr im Dunkeln abschließen und die Stirnlampen wurden für den nächsten Winter weggelegt. Die Ziegen mussten wir für ein paar Wochen einsperren, weil sie wieder auf dem Nettoparkplatz unterwegs waren. Mit den Ponys machten wir ausgedehnte Spaziergänge in der Umgebung der Moorwiese. Einen vorläufigen Reitplatz haben wir mit den Kindern angelegt. Im Februar hat Sebastian sein Erzieherpraktikum bei uns begonnen und unterstützt uns ganz tatkräftig bei der Arbeit und den Angeboten für die Kinder auf dem Platz. Unser Landesverband AKIB veranstaltete seine Mitgliederversammlung auf dem Moritzhof. Und bei der Klausurtagung des Vorstands des Bundesverbandes BDJA in Weimar haben wir uns auch beteiligt.

Januar 2016

Das Jahr startete für alle Mitarbeiter mit der ersten gemeinsamen Teamklausur in Strohdene unter dem neuen Träger Spielkultur Berlin- Buch e.V. Zum neuen Verein gehören nun der Spielwagen, der Waldkindergarten, der Kinderclub „Der Würfel“ und die Moorwiese. Um all unsere Ideen für diese Einrichtungen tatsächlich realisieren zu können, werden wir das ganz Jahr hindurch Strukturen aufbauen, verändern und im Zuge der ersten praktischen Erfahrungen eventuell neu überdenken. Ein Schwerpunkt wird die Arbeit mit den Flüchtlingskinder sein.
In der ersten Woche haben alle diese genannten zusammen eine dreitägige Jahresteamsitzung getätigt. Hierbei entstanden viele neue Strukturen, Kooperationen sowie qualitative und kreative Erweiterungen für die zukünftige pädagogischen Arbeit aller Einrichtungen miteinander.
Bei frostigen Temperaturen  im zweistelligen minus Bereich öffnete die Moorwiese am 7. Januar wieder seine gloreichen Pforten.
Schnee erfreute die Herzen aller Moorwiesler und das Spielen mit den Schneebällen und Schlittenfahrten der besonderen Art standen im Vordergrund. Die zunehmend schwankenden Temperaturen ließen den Schnee immer wieder aufschmelzen und neu gefrieren. Somit war der ganze Platz für circa zwei Wochen eine Eislandschaft auf der man durch den Tag schlittern konnte. Die großen Lagerfeuer wärmten uns in dieser Zeit und manchmal knisterte es besonders laut, wenn der ein oder andere Weihnachtsbaum auf der Feuerstelle lichterloh brannte.
Die Pferde kamen nach einer dreiwöchigen Pause wieder auf die Moorwiese und somit startete auch nun, jeden Mittwoch und Freitag, das pädagogische Pferdeprojekt.
Der große Ansturm der Kinder blieb in diesem Monat allerdings aus. Viele blieben bei den eisigen Temperaturen wohl doch lieber im warmen zu Haus'.
Aber auch das ist nur eine Phase und bald tobt wieder der Bär, soviel zum Jänner!!!

Dezember 2015

Im besinnlichen Monat Dezember wärmten wir uns am Feuer, umsorgten die Moorwiesentiere (Ziegen, Pferde und Kaninchen) hielten die Ställe warm und trocken. Die Kinder aus dem Refugium (Flüchtlingsheim) fingen an, uns zu besuchen. Sie waren genauso gespannt wie wir und erkundeten die Moorwiese und staunten, dass es Tiere gibt und man Feuer machen kann.
Am Freitag, den 18.12., fand unsere alljährliche Kinderweihnachtsfeier im Würfel statt. Es wurden Bastelangebote genutzt, um Geschenke für sich oder seinen Nächsten herzustellen. Es wurde lecker gekocht und gegessen, Kerzen gezogen, gespielt, Armschmuck und Halsketten sowie Hand-und Handytaschen hergestellt.
Am Samstag und Sonntag (19. und 20.12.) waren wir auf dem Bucher Weihnachtsmarkt und schmiedeten mit den Kindern und genossen die weihnachtliche besinnliche Zeit. Die Pforten blieben zwischen den Feiertagen vom 22.12.bis 07.01.2016 geschlossen. Also fuhren die Pferde über Weihnachten/Sylvester auf Landurlaub, während die Ziegen und Kaninchen von einem Fütterungsteam auf der Moorwiese versorgt wurden.
Bei Christl, die sich auf unserem Weihnachtsfest auch bei uns Mitarbeiter_innen verabschiedete, möchten wir uns noch ganz herzlich für ihre tolle Arbeit bedanken und wünschen ihr alles Gute!!!

Ein weiteres abenteuerliches Jahr auf der wunderschönen Moorwiese ist nun zu Ende, neue Abenteuer stehen vor der Tür. Wir danken allen HelferInnen für ihren Einsatz in 2015 und klatschen ganz dolle in die Hände. 

November 2015

Der Novembermonat war verhältnismäßig warm für die Winterzeit, nichts desto trotz haben wir viel Zeit am Lagerfeuer verbracht. Mit Backkartoffeln, Stockbrot und netten Gesprächen. Es wurde wieder recht früh dunkel, perfekt für das Moormonsterspiel. Das haben wir fast jeden Tag gespielt mit jeder Menge Spass.
Unsere zwei PraktikantInnen, Jeremy und Manuela, waren stets dabei und haben die Zeit mit den Kindern mitgestaltet. Sie haben uns Ende des Monats wieder verlassen, nicht ohne dass wir uns herzlichst von ihnen verabschiedet haben.

Oktober 2015

Der Oktober war für viele Kinder und Erwachsene ein Monat mit einer
schönen, langersehnten Überraschung. Lange hatten wir schon das Angebot, zwei Ponies geschenkt zu bekommen. Also war schnelle Handwerkskunst gefragt und innerhalb von vier Wochen stand ein Unterstand mit Zaun auf dem Gelände neben den Ziegenstall. Unsere vier Zwerkziegen haben damit sozusagen neue Nachbarn bekommen und müssen die Aufmerksamkeit aller Besucher mit ihnen zukünftig teilen.

Ende des Monats gab es in Zusammenarbeit mit dem Kinderklub "Der Würfel" wieder eine Halloweenfeier.

September 2015

Am 19. September feierte die European Federation of City Farms (EFCF) ihr 25 jähriges Bestehen mit einem euroepean open day auch auf der Moorwiese. An der Gründung dieser Organisation war maßgeblich unser Bundesverband - Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V. (BdJA) mit Sitz in Stuttgart beteiligt. Ziel dieses Zusammenschlusses war und ist die Vernetzung der einzelnen Jugendfarmen, Kinderbauernhöfe und ähnlicher Einrichtungen in ganz Europa. Dieses Jubiläum beging der Verband mit einer Europäischen Tagung vom 23. - 27.9.2015 in Gent/Belgien auch mit Beteiligung des Bucher Abenteuerspielplatzes. Nähere Informationen dazu unter www.cityfarms.org/events .

Da am 18. September die jährliche Leitbildveranstaltung des Trägers wieder einmal in Buch in der Festescheuene stattfand, gab es anschließend natürlich einen schönen Abend mit fast allen KollegInnen von Netzwerk Spiel/Kultur.

August 2015

Der August auf der Moorwiese war ein kurzer aber unternehmungsreicher Monat.

Die ersten beiden Wochen gab es eine Sommerschließzeit und das Spielen bei 37 Grad fiehl daher aus. Dafür starteten wir in den letzten beiden Wochen durch und besuchten 2 mal das Strandbad am Wandlitzsee, um uns im See zu erfrischen.

Am 28. des Monats, gab es die alljährliche begehrte Platzübernachtung. Die Nacht war von geheimnisvollen und mystischen Ereignissen behaftet. Ein Irrlicht zog uns in den Bann und es kam zu einer spannenden Nachtwanderung ins Feenreich, am nahe gelegenen Waldgebiet. Lichter, Melodien und fabelhafte Gestalten, schmückten diesen Weg. Die Nacht war kurz sowie regnerisch und wiedermal äußerst erlebnisreich.

Juli 2015

Die Gauklerwoche wurden in diesem Jahr von allen Moorwieslern, großen und kleinen, fleißig vorbereitet. Es wurde gehämmert, gesägt, gemalt. Der gesamte Platz wurde im Vorfeld des einwöchigen Festes ausgeschmückt. Dann konnte es losgehen.
Von Dienstag bis Freitag fanden am Nachmittag Angebote wie Farbenküche (malen mit Naturmaterialien), Nähen, Schmuck herstellen, Trommeln, Riesenseifenblasen, Proben der Auftritte für unser Bühnenprogramm oder Jonglage mit Unterstützung des Spielwagens statt. Um die Essensversorgung zu sichern,, haben wir mit dem Dreifuß über dem offenen Feuer gekocht. Am Samstag, 11. Juli, feierten wir im Rahmen der Gauklerwoche unseren sechsten Platzgeburtstag mit allerlei Überraschungen für die Besucher. Der Tag war von den Kindern und Besuchern mit Spannung erwartet worden. Es fing mit einem großen Umzug an. Nachdem sich die Musikanten auf den Instrumenten warm gespielt hatten, setzte sich der Zug in Bewegung und eroberte Berlin-Buch. Wir gingen musizierend durch die Einkaufspassage von Buch und wieder zurück.
Für den Geburtstag hatten wir uns auf dem Gelände selbst eine Menge einfallen lassen. Mitarbeiter des Waldkindergartens (Waldkind) lasen in der Märchenerzählhütte vor. Die Kollegen vom Kolle 37  haben uns mit einem Mittelalterkarussell, bei dem die Kinder selbst das Karussell per Muskelkraft betreiben, und Stelzenlaufen unterstützt. Til Eulenspiegel lief durch das Volk und machte den einen oder anderen Spaß mit vorgehaltenem Spiegel. Auch die Truppe „Trivium“ mit ihrem Husittenkampfwagen aus Bernau konnte mit ihren Schwertkämpfen das Publikum begeistern. Zum diesjährigen Fest haben die Kinder-Knappen Aufgaben erfüllt, um am Schluss eine Urkunde mit selbst gemachten Stempeln zu bekommen. Sie haben unter anderem Wettnageln, Bogenschießen, Schwirrholz, Sackhüpfen, Eierlauf und Speerschleudern absolviert – alles mit wirklich viel Spaß und Freude. Auch das lang geprobte Bühnenprogramm erfreute Augen und Gehör. Zum Schluss konnten die Kinder eine Drachenzunge (Feuer) spucken. Juhu, es war ein gelungenes Fest für alle!
Am Tag darauf kamen wir mit schweren Beinen zum Berliner Rakatak (Trommelfest)in die Schönholzer Heide und spielten mit den Kindern ausgiebig Wikingerschach.

Juni 2015

Gleich am ersten Juniwochenende fuhren Christl und Ulrike mit acht Kindern  zum Kinder ATW in Berlin. Der AkiB hatte ein Austauschwochende für Kinder organisiert. Vom Freitag bis Sonntag trafen sich Kinder und Erzieher von 4 verschiedenen Abenteuerspielplätzen auf dem ASP im Märkischen Viertel. Es gab verschiedene Angebote für die Kinder, wie zum B. Schmieden, Siebdruck, Zinngießen und Armbänder aus Metall herstellen, bunte Zöpfe flechten und noch vieles mehr. Es war der erste richtig heiße Tag im Jahr, so dass von den Kindern mit Freude das große Schwimmbecken mit Wasserrutsche genutzt wurde. Der Platz war riesengroß und in der großen Halle konnten alle gut schlafen und tagsüber mit Inlinescatern herumfahren und spielen. Es hatte allen sehr gut gefallen.

Am 11. Juni hatten wir 90 Leute von einer Meteologenfirma als Ehrenamtliche auf dem Platz, die sich den ganzen Tag für uns ins Zeug gelegt haben und Lehmwände und neue Zäune bauten. Der historische Kastenbrunnen wuchs um zwei Meter, das Schmiededach wurde gedeckt und der Pferdestall begonnen. Es war sehr schönes Wetter an diesem Tag und alle hatten sehr viel Spaß am Bauen und Werkeln. Das Ganze wurde mit einem tollen Bufett von der Firma abgerundet. Hier auch noch mal ein Dankeschön an alle Mitwirkenden. Es ist wirklich viel entstanden an dem Tag.

Mai 2015

Der wunderschöne Mai kam herein und brachte das April-Wetter gleich mit. Es gab ein paar Feiertage und unsererseits auch Brückentage, sodass die Moorwiese an einigen Wochenenden geschlossen hatte.
Kurz und entspannt war der Mai und bescherte uns in diesem Monat zwei besondere Ereignisse .
Mitte des Monats besuchte uns Julie noch einmal mit 2 Mitschülern, um die Moorkinder auf eine abenteuerliche Phantasiereise mit kooperativen Spielen mitzunehmen.
Am 28. Mai Celebrierten wir im Würfel und drumherum, den Weltspieltag. Ganz unter dem Motto "Alles was Fährt".
Roller, Fahrräder, Kinderwagen, Inliner usw. konnten mitgebracht und auf der Fahrstrecke rund um den Würfel ausgetestet werden.
Verkleidete Gendarme sorgten für Ordnung im Straßenverkehr und verteilten den ein oder anderen Strafzettel. Es gab eine Waffel- und Getränkestation an der man sich stärken konnte.
Die dafür benötigten Chips, als Zahlungsmittel, konnte man sich an der Rennstrecke verdienen. Dort fanden den ganzen Nachmittag Rennen statt mit verschiedensten Gefährten.

April 2015

Der April begann sehr stürmisch, so dass wir die erste Woche der Osterferien mit den Kindern von der moorwiese im Kinderclub „Der Würfel“ verbrachten und uns im windgeschützten Raum mit Osterbasteleien beschäftigten.  Neben Tischtennis spielen und Tänze einstudieren, entstanden schöne Filzostereier. Nach dem Ostermontag hatte sich das Wetter soweit beruhigt, dass wir die zweite Ferienwoche auf der Moorwiese verbrachten und die meisten Kinder vom Würfel mit dabei waren.

Am 25. April war der „Tag des Baumes“. Wir hatten bis dahin sehr viele Spendengelder bekommen und konnten zwei große Feldahorne (der Baum des Jahres 2015) kaufen. Diese wurden feierlich am 25.4. auf der Moorwiese und im Würfel eingepflanzt. Da es ein Samstag war- an unserem offiziellen Familientag- war auch viel Publikum vorhanden. Martyn Sorge hielt eine kleine Rede, es wurden Fotos gemacht. Vielen Dank noch mal an alle Spender.

Am 30. April feierten wir gemeinsam mit den Kollegen vom Würfel und der Waldkita die Walpurgisnacht auf der Moorwiese. Wir belebten einige alte Rituale, wie zum Beispiel „den Winter austreiben“ oder „dem Bock das Füllhorn abjagen“ und gemeinsamen musizieren auf allen möglichen Instrumenten.  Natürlich konnten die Kinder einen Besen binden, sich schminken lassen und verkleiden. Bei Stockbrot und Suppe am Lagerfeuer ging es allen sehr gut und wir hatten eine sehr schöne Stimmung auf dem Platz.

März 2015

Geschafft! Das neue Moorwiesenschild für den hinteren Ausgang ist nun fertig. Fleißig wurden die Buchstaben von Kindern und Betreuern sorgfältig ausgearbeitet. Um das Holz gut bearbeiten zu können, wurden Stemmeisen und Klopfholz benutzt. Dabei wurden die fachgerechten Handhabungen der Wergzeuge erläutert und von den Kindern umgesetzt. Ein schönes Ergebnis entstand in der Schilderwerkstatt. Am Ende wurde das Schild mit den typischen Moorwiesen Farben: gelb und braun bestrichen, das Logo angeschraubt und das Ganze dann angehangen.

Es gibt jetzt außerdem bei uns, eine neue größere Gästehütte. Hier können sogar große Klassen an dieser Hütte bauen! Wolfgang bereitet weiter fleißig unseren Garten für den Frühling vor und bepflanzt die Beete. Das wird eine Freude im Sommer!

 Zusammen mit den Würfelkindern haben wir die Flüchtlingscontainer im „Refugium Buch“ besichtigt. Dort konnten die Kinder viele Fragen stellen und ihre Meinungen rund um das Thema Flüchtlingspolitik sagen. Eine interessante Führung durch das Gebäude, klärte uns auf, wie die zukünftigen Flüchtlinge in Buch untergebracht werden. Das war ein ereignisreicher Tag.

Das Wetter wurde immer wärmer und wärmer, also gab es gute Gelegenheiten Ausflüge zur der großen Kletter-Eiche an der Moorlinse, zu unternehmen. Dort haben wir gepicknickt, entspannt und die Sonne genossen. Also, wir sind bereit für einen warmen Frühling!

Februar 2015

Im Februar haben wir unser altes Brennholzlager abgebaut und das neue Eingeweiht. Viel Brennholz wurde gesägt und wegbewegt. Auch im Hüttenbaubereich gab es einen Frühjahrsputz. Müll sammeln, Bauholz sortieren und die ein oder andere marode Hütte wurde abgerissen. Das nahm viele Tage Zeit in Anspruch und brachte dem Platz mehr nutzbare und ansehnliche Fläche. Die Schilderwerkstatt lief auf hochtouren und schenkt uns womöglich nächsten Monat als Ergebnis ein hölzernes Moorwiesenschild, für den hinteren Torbogen.
Leider mussten wir uns in diesem Monat gleich von zwei technischen/künstlerischen Mitarbeitern verabschieden. Lidia und Wolfgang haben den Platz bzw. viele Kinder mit ihrer kreativen Kraft ein ganzes Jahr bereichern können. Feuerspucken, Wollverarbeitung, Gartenpflege, Lampenherstellung, Origami usw. waren wesentliche handwerkliche Angebote die sie neu eingebracht haben. Wolfgang wird nichts desto trotz die Gartenpflege ehrenamtlich auch im Nachmittagsbereich weiterhin anbieten.
Es scheint, mit dem Winterzeit ist es bald aus,
denn die Sonne schaut wieder viel öfter raus,
schenkt uns mehr Wärme und Fröhlichkeit,
als wir es gewohnt sind aus vergangener Zeit.
Tschüss Februar!

Januar 2015

Frisch und ausgeruht kam das „ MoorWürfelteam“ aus den Weihnachtsferien zurück, mit vielen neuen Ideen für das neue Jahr. Das „MoorWürfelteam“ begann im Januar mit der obligatorischen, dreitägigen Jahresteamsitzung, in der wir die pädagogischen,  personellen, handwerklichen und organisatorischen Strukturen für die kommenden zwölf Monate besprochen haben. Dazu gehörte auch die aufwendigere Planung der Gauklerwoche mit anschließendem Platzgeburtstag im Sommer.
Wir haben es endlich geschafft, einen Holzschuppen auf dem Gelände zu errichten, damit wir das Holz nicht mehr nass ins Feuer werfen müssen. (Qualm, Qualm……) Leider mussten wir uns von der Praktikantin Nao verabschieden. Nao hat viele japanische Fußspuren auf dem Platz und im übertragenen Sinne in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hinterlassen. Sie hat den Kindern und dem Team die japanische Kultur, Sprache und Schrift  näher gebracht. Am Küchenwagen steht nun in bleibender Erinnerung auch auf Japanisch „Küche“.
Wir konnten im Januar unseren neuen Praktikanten Aki begrüßen. Wir freuen uns auf neue Platzabenteuer mit ihm. Aki wird sich vor allem mit seiner Zimmermannskunst einbringen. So ist geplant, an den hinteren Eingang ein neues, großes Schild „MOORWIESE“ gemeinsam mit den Kindern aufzustellen.

Dezember 2014

 

Im letzten Kalendermonat des Jahres, fanden viele Festlichkeiten statt.
Bereits am 06. Dezember machten die Würfelkinder und Moorwiesler einen gemeinsamen Ausflug zum Wintermarkt auf dem Abenteuerspielplatz Kolle 37. In vorweihnachtlicher Atmosphäre gab es neben den vielen Leckereien, auch interessante Angebote wie Kinderschmieden und Mittelalterkarussel fahren. Bereits eine Woche später, am 12. Dezember, fand unsere alljährliche Kinderweihnachtsfeier im Würfel statt. Dort konnte man Bastelangebote nutzen, um für sich selbst oder seinen Nächsten besondere Geschenke herzustellen. Es entstand Armschmuck, Halsketten, Hand- und Handytaschen, Origami sowie Kerzen die gezogen werden konnten.
Am 13. und 14. waren wir auf dem Bucher Weihnachtsmarkt mit unserem Schmiedestand. Der Waldkindergarten hat mit uns Moorwürflern zusammen kleine Spiele angeboten, gebastelt, Plätzchen und Halsbänder verkauft und nach alter Tradition geschmiedet. Als Highlight durfte jeder der sich traute, einmal selbst Feuerspucken.
Die Tore der Moorwiese blieben ab dem 15.Dezember für 4 Wochen geschlossen. Das Team von der Moorwiese und dem Würfel haben diese Zeit genutzt um sich weiter zu bilden, speziell für die Arbeit mit Flüchtlingskindern, die ab März 2015 das Containerdorf in Buch bewohnen.
Zwischen den ganzen Festlichkeiten haben wir mit vereinten Kräften noch eine Grundkonstuktion für unser neues Brennholzlager erschaffen. Damit wir in weiser Vorraussicht, mittels trockenem Brennholzes, warm durch den Winter kommen.
Ein weiteres abenteuerliches Jahr auf der wunderschönen Moorwiese ging zu Ende, wir danken allen HelferInnen und klatschen ganz dolle in die Hände.

November 2014

Die letzten Vorbereitungen für den Winter wurden getroffen. Nebst Holzlagerbau, wurde der Ziegenstall winterfest gemacht, die Speicherkammer gefüllt und jede Menge gebastelt und gespielt, vor allem das „geliebte Moormonster“. Naoko und die Jugendlichen aus der Hufelandschule schmückten die Wiese mit Origami-Kunstwerken, Laternen und Vögelhäusern. Darüber hinaus wurde noch die eine oder andere Kleinigkeit für den bevorstehenden Kolle-Wintermarkt und Bucher-Weihnachtsmarkt gebacken oder (ein-) gekocht.

Ja und die Ziegen, trieben es immer bunter. Weil: es fielen ja kaum noch Blätter von den Bäumen herunter. Die Futtersuche wurde also schwieriger, drum konnte es auch mal vorkommen, dass sich die Ziegen auf den Netto-Parkplatz „verirrten“. Die „letzten“ Schulklassen besuchten unsere Vormittagsangebote, übten sich im Spinnen, Bogenschießen oder bauten Steinzeitpfeile, bevor das Jahr 2014 langsam aber sicher zur Neige ging. Und: die „frühe“ Dunkelheit, kreischenden Vogelschwärme und sinkenden Temperaturen kehrten auf die Moorwiese zurück. Darum machten wir es uns öfters am Lagerfeuer mit selbstgemachtem Stockbrot oder im beheizten Küchenwagen bei russischen Spezialitäten a la Lidia gemütlich.   

Immer wieder kamen Gespräche zwischen auf, zur geplanten Flüchtlingsunterkunft, die in Buch bis zu 480 Menschen aufnehmen wird. Das bedeutet, daß dabei auch etwa 80 Kinder sein werden. Unsere Einrichtungen arbeiten mit im Bucher Netzwerk für Demokratie und Respekt.

Oktober 2014

Die Mitarbeiter vom Kinderklub "Der Würfel"  und vom Abenteuer- und Archäologiespielplatz Moorwiese sind zum ATW (Austauschwochenende) nach Kiel gefahren und nahmen an verschiedenen Workshop teil. Ziel war es, neue Ideen und  Impulse für  die tägliche Arbeit mit unterschiedlichen  Herausforderungen  zu erhalten.  Auch der kollegiale Austausch  fand statt, da die Veranstaltung vom Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze Deutschlands  zwei Mal im Jahr organisiert wird und sich dort 120 bis130 Pädagogen von verschiedenen Jugendfarmen und Abenteuerspielplätzen in Deutschland  treffen.

Als Ferien-Angebot haben wir eine Woche lang die zweite Bau-Tour  für die Kinder veranstaltet. Als  Resonanz auf die erste Bau-Tour in 2013 haben die Kinder und Jugendlichen es sich gewünscht, solch einen Austausch mit dem Abenteuerspielplatz Kolle 37 nochmal stattfinden zu lassen. Am Dienstag und Mittwoch waren wir auf dem Kolle 37 und ließen uns erzählen bzw. schauten wir es uns an, was sich so verändert hat. Wir bauten dort an den zwei Tagen eine neue Bühne, gemeinsam mit den Kindern und  Mitarbeitern. Das Ganze wurde mit Spielen und Mittagessen abgerundet.  Am Donnerstag und Freitag kamen die Kolle-Kinder auf die Moorwiese, auch sie schauten und staunten, was sich alles verändert hat. Auf der Moorwiese bauten wir  mit den Kindern und Mitarbeitern zusammen ein dringend benötigtes Werkzeughaus (Fachwerk). Die Auswertungsrunde mit den Kindern ergab, dass sie sich im kommenden Jahr einen solchen Austausch erneut wünschen.

Als weitere Ferienaktion gab es eine Gruppenreisen nach Wuppertal, wo die Kinder sich mit den Freunden vom Sommer wiedertrafen.
Auf der Moorwiese wurde derweil ein Windrad gebaut, eine spezielle Konstruktion, die sich Savoniusrotor nennt. Nun warten wir noch auf Wind, damit er sich auch dreht.

September 2014

Nach unseren abenteuerlichen Sommerferienfahrten durften wir nun Naoko (ursprünglich aus Japan) auf der Moorwiese willkommen heißen. Sie absolviert im Zuge ihrer Erzieher/innen-Ausbildung für 6 Monate ein Praktikum bei uns. Und wer weiß, vielleicht lernt der eine oder die andere ja ein bisschen japanisch?

 Darüber hinaus fand auch unsere alljährliche, vereinsinterne Fortbildung, der sogenannte Leitbildtag, statt. Dieser stand unter dem Motto: „Dialog als Kunst gemeinsam zu denken - Kommunikation ist unwahrscheinlich!?“ Mehr als 120 MitarbeiterInnen des Vereins Netzwerk Spiel/Kultur Prenzlauer Berg e.V. fanden einen Tag lang zusammen.

Außerdem startete die Kooperation mit der Hufelandschule (außerunterrichtliche Kurse) wieder, diesmal Bogenbau, Tierpflege und Panke Bachpaten.

August 2014

Moorwiese unterwegs: die erste internationale Begegnung YETI 2014 führte uns 9 Kinder und drei Betreuer nach Slowenien. Unter dem Motto YOUTH EXCHANGE „LET’S SKILLS EXCHANGE“ verbrachten wir 12 Tage mit einem vollen Programm gemeinsam mit Slowenischen und Spanischen Kindern in Zapotok im Bärengebiet Sloweniens (uns ist aber nur ein ausgestopfter Braunbär im Museum begegnet.)

Eine zweite Tour führte die kleineren Kinder von Moorwiese und Würfel nach Wuppertal zu einem weiteren Kinderaustauschwochenende, wo sich diesmal 60 Kinder von sechs Abenteuerspielplätzen und Jugendfarmen aus ganz Deutschland zu gemeinsamen Aktivitäten trafen.

Währenddessen ging das Programm auf der Wiese weiter, die Kinder konnten Ulrike Homuth, die aus der Elternzeit zurückkam, begrüßen.

Juli 2014

 

Die diesjährige Gauklerwoche hatte, wie im vergangenen Jahr, auch wieder eine vier Nachmittage lange Grabungsaktion im Programm. Auch der Ort war der gleiche geblieben, die Baugrube für das geplante Grubenhaus. Um es gleich vorweg mitzuteilen, Bernd Stude stand mit dem 14-jährigen Adrian ein Grabungsprofi über die gesamte Zeit und beim abschließenden Grubenspektakel zur Seite. Er bestand auch darauf, dass wir zu Beginn die Grube mit einer Plane überspannten, für den Regenfall, der dann auch eintrat und eine Weile Grube und Grabende vor den Fluten schützte. Eine kleine Station wurde unter der Plane neben der Grube eingerichtet. Tische und Bänke zum Arbeiten mit den Fundstücken und ihrer Präsentation. Eine kleine Ausstellung zum Thema Grubenhaus und mit von den Kindern angefertigten Zeichnungen der Steine und Erdschichten hing an einer zwischen zwei Bäumen gespannt Leine. Mit Graben und/oder Buddeln, Suchen und Finden begann die Arbeit. Jeder wollte sein Loch graben.  Gefunden wurden in den Erd- und Sandschichten Wurzeln, Käfer, Tonscherben, Eisenteile und jede Menge Steine, vor allem Feuersteine und diverse Granite. Unter den gefundenen Eisenteilen befanden sich massive Bolzen. Ein „Bolzennest“ gab über die vier Nachmittage ca. 20 Bolzen frei. Nach dem Graben und Finden von Steinen war „Bestimmen“ der Steine durch Vergleichen mit Abbildungen in einem Buch, Zeichnen, Messen, Wiegen, Volumen ermitteln, Sammeln, und schließlich das Aufbewahren in zwei Fundstückkisten angesagt.

Juni 2014

Der Landesverband der Berliner Abenteuerspielpätze und Kinderbauernhöfe AKiB wird 20 Jahre, und das ist ein Grund zum Feiern. Unter dem Motto  „Die wollen nur spielen“  fand das Spielefest aller Mitgliedseinrichtungen auf dem Tempelhofer Feld statt. Begleitet von einem Sonnentag,  fuhren wir mit der S-Bahn dorthin. Überwältigt von der Größe des Feldes und den  Vorbereitungen für die vielen Angebote - unter anderem Wasserspiele, Stelzenlauf, Jonglage, Hüttenbau, Schminken, Schnitzen, selbst gebaute Spiele, Schwungtuch  - sind die Moorwiesler sofort ins Spielgeschehen abgetaucht. Wir konnten uns nur schweren Herzen  wieder auf den Rückweg machen.

Ein zweites Highlight in Juni stand uns noch bevor - das Berliner Kinder Austauschwochenende. Dies fand das erste Mal auf der Moorwiese statt. Hierzu haben wir einiges vorbereitet mit den Kindern:  eine Sommer-Dusche eingebaut, einen  Zeltplatz eingerichtet und ein Riesenzelt aufgebaut,  viel Geschirr organisiert, die Waschstraße für das Geschirr konzipiert und und und. Der Einladung folgten 50 Kinder und Jugendliche von Abenteuerspielplätzen  und Jugendfarmen aus ganz Berlin. Die Kinder eroberten die Moorwiese für sich, erkundeten das Gelände, den Hüttenbaubereich, den Ziegenstall und klagten nie über Langeweile. Die Berührungsängste der Kinder legten sich schnell (auch durch eine spannende und abwechslungsreiche Grusel- Moorlinsen-Nachtwanderung). Jeder hatte Platz  ein Angebot mitgebracht, so dass die Kinder und Jugendlichen an  abwechslungsreichen Arbeitsgruppen teilnehmen konnten. z. B. Schnitzen,  Siebdruck  (T-Shirt mit  eigenem  Logo herstellen), Tiere füttern, Holzbildhauerei , Filzen  und  Feuer  spucken. Begleitet von tollem Wetter und voll von leckerem Essen ging  es am Sonntag wieder nach Hause.

Mai 2014

An den Lehmwänden vom Hühnerstall wurde fleißig weitergearbeitet und eine Dachetage mit geschälten Rundholzstangen eingezogen.

Aus der Schilderwerkstatt ist ein neuer Aufsteller für den wunderschönen blühenden Garten entstanden.

In der 2. Maiwoche fand die erste Moorlympiade auf dem ASP statt. Es haben viele Kinder daran teilgenommen und durch die sportlichen und handwerklichen Disziplinen eine Urkunde sowie eine Moormedaille aus Zinn erhalten.

Zwei Fortbildungen für die pädagogischen Mitarbeiter fanden in diesem Monat statt. Zum einen, der alljährliche trägerinterne Weiterbildungstag mit verschiedenen Workshops, an denen alle Mitarbeiter von Netzwerk Spiel/Kultur teilnehmen durften. Veranstaltungsort war der Kindergarten "Sonnenhügel" im Prenzlauer Berg. Des weiteren fand ein Bildhauerkurs für Pädagogen von Abenteuerspielplätzen Berlins auf unserem ASP statt. Die Vorstellung unterschiedlichster Werkzeuge und die Einführung in die grundsätzlichen Bezugspunkte sowie Schnitztechniken waren eine gute Erfahrung für alle Teilnehmer.

Am 24. Mai, zur Langen Nacht der Familie, war die Moorwiese auch wieder mit vielen spektakulären Angeboten dabei. Die 4 Elemente wurden aufgegriffen und spielerisch sowie experimentell erlebt. Von Tonkügelchen brennen, Riesenseifenblasen, Instrumentenbau, Riesenballon steigen lassen bis Feuerspucken, war alles dabei.

Auch der  GEO Tag der Artenvielfalt   auf der Moorwiese fand wieder statt.

 

 

April 2014

Der Monat April stand voll im Zeichen unserer ersten „Moorlympiade“, die die Freiluft-Fest-Session für dieses Jahr eröffnete. In einem sportlichen Aktionsparcours sammelten die Platzbesucher auf einer persönlichen Urkunde Kartoffelstempel beim Speer- und Steinschleudern, Bogenschießen, Büchsenwerfern, Wett-Nageln, Sockelkampf, SlacklineLauf, Frisbee-Zielwurf  bis hin zum Feuer machen. Zum Abschluss, bei Lagerfeuer und Stockbrot, wurden die begehrten Moorwiesenmedalien verliehen.

Ein AusTauschWochenende des Bundesverbandes führte das Kernteam eine Woche später nach Magdeburg zum Abenteuerspielplatz Mühlstein.

Das frühe Frühjahr ließ uns den Mittelatergarten bestellen, in dem nun auch ein phantasievoller Vogelverschrecker platziert wurde und dafür sorgt, dass die Saaten von Möhren, Kohl & Co auch aufgehen können.

Nach den Eisheiligen konnten auch wieder die Lehmarbeiten am entstehenden Hühnerhaus  aufgenommen werden.

Eine bunte Frühjahresgestaltung im traditionellen nordisch-schwedischen  Stiel begrüßte das Osterfest und ist weiterhin als Nistmöglichkeit für Grünfinken und Gartenrotschwänzchen geeignet.

Zur technischen Verstärkung stießen in diesem Monat auch noch Jasmin und Lidia zum Moorwiesen Team dazu.

März 2014

Schön langsam aber sicher, kehrte der Frühling zurück auf die Moorwiese und die Bauarbeiten mit dazu. Die Kids werkelten fleißig an ihren Hütten, sprich es wurden die einen oder anderen Ausbesserungs-, Abriss- und/oder Verschönerungsarbeiten vorgenommen. Die einen oder anderen legten sogar einen eigenen Garten bei ihrer Hütte an. Darüber hinaus begannen wir mit dem Verputzen des Hühnerhauses und endlich auch mit der Bepflanzung unseres „neuen“ Gartens. Und unsere Zwergziegen freuten sich auch wieder auf ihren täglichen Auslauf, da das „Grün“ rund um sie herum nur so sprießte.

Mitte des Monats kehrte auch Wolfgang wieder zurück auf die „Wiese“ und widmete sich sogleich dem Vogelhausbau. Dabei entstanden unterschiedlichste Wohn-/Nistmöglichkeiten für die Vögel. Angefangen vom klassischen Nisthäuschen bis hin zu einer Art Hochhaus für die gefiederten Besucher/innen unseres Platzes.

Des Weiteren wurde auch das eine oder andere Holzschild mit mittelalterlicher Inschrift fertiggestellt und angebracht. Und nach so vielen Bauarbeiten wurde es wieder einmal Zeit für eine Holzaktion im Wald wobei wir von den Kids auch tatkräftig unterstützt wurden. Also, die Bauaktionen auf der Moorwiese können weitergehen.

Februar 2014

 

Auf der Moorwiese haben wir in den Ferien ein Mölkky-Spiel selbst gebaut. Dieses finnische Wurf- und Geschicklichkeitsspiel wird mittlerweile auf dem Platz auch gern „Wickingerbowling“ genannt. Für den Hühnerstall haben wir neue Dachschindeln zugesägt und konnten damit das gesamte Haus eindecken. Die nächste Etappe wird das Verputzen mit Lehm sein. Experimentiert haben wir mit dem Verkohlen verschiedener Zunderarten, um weiterhin ohne Streichholz oder Feuerzeug unsere Lagerfeuer zu entfachen. Der mittelalterliche Garten wurde vergrößert und hat nun durch viele Helfer auch wieder einen ziegensicheren Zaun. Nun steht der Planung der anzubauenden mittelalterlichen Kulturpflanzen nichts mehr im Wege. An einem der wärmeren Februartage nutzten wir die Gelegenheit, um aus Baumstämmen auf dem Platz zwei funktionelle Fußballtore zu bauen. Auf den nunmehr wöchentlichen Platzversammlungen wurde von den Besuchern sobald der Wunsch geäußert, eine Sportolympiade und ein Fußballturnier stattfinden zu lassen. Wir werden versuchen, diese Ideen in Kürze umzusetzen. Mit einigen Kindern haben wir uns der Thematik „Fellgerbung“ genähert und durften feststellen, dass es mit zunehmender Fellgröße schwieriger ist, Felle zum Trocknen aufzuspannen. Gekocht wurde auch im Februar wieder viel. Wir bereiteten wärmende Suppen oder Pasta zu. Auch der Lehmofen kam wieder regelmäßig zum Einsatz. Es wurden frische Pizzen und Brötchen gebacken sowie Forellen geräuchert. Am Ende des Monats konnten wir dann tatsächlich schon die ersten roten Waldameisen beobachten, wie sie die Sonnenwärme mit ihren dunklen Körper auffingen und in ihr Nest trugen – der Frühling kann also kommen.

Januar 2014

Das „MoorWürfelteam“ hat das Jahr mit einer Jahresteamsitzung begonnen, in der wir die pädagogischen, handwerklichen und organisatorischen Strukturen für das neue Jahr besprochen haben.

Gemeinsam konnten wir unseren neuen Praktikanten Fabian begrüßen, der unseren Platz mit weiteren Ideen gefüllt hat. Im Verlauf des Monats wurde es langsam immer kälter. Tagsüber zeigte das Thermometer gerne mal -10 Grad Celsius an. Nachts auch mal mehr (oder eigentlich weniger…). Wir haben uns im beheizten Küchenwagen bei Gesellschaftsspielen und Gesprächen in der gemütlichen Ecke aufgewärmt. Gekocht wurde auch gerne öfters. Ansonsten waren immer Flammen an der Lagerfeuerstelle zu sehen, denn das war eine wichtige Wärmequelle in dieser Zeit. Ja, und die Weihnachtsbäume mussten auch weg. Fabian hatte den Kindern das Feuer machen gezeigt durch eine neue Methode. Mittels Feuerstein, Baumwolle und Watte. Sehr interessant und wirkungsvoll. Auch unterschiedlichste Formen von Fackeln haben sie gemeinsam hergestellt und den ASP beleuchtet.

Dezember 2013

Im MachMit-Museum für Kinder fand die Präsentation des "MuseoMobilBox" Projektes statt und gemeinsam mit der Montessorischule Berlin-Buch wurde das Projekt "Armer Ritter" abgeschlossen.

Beim Bucher Weihnachtsmarkt waren wir mit dem Mittelalterstand dabei. Die selbstgemachte Marmelade und der Apfelmost, aus den Früchten die wir im Sommer mit den Kindern geerntet haben, wurden zum Kauf angeboten. Mit Feuerschalen, Zinngießen und Kettenbastelei haben wir den Markt an diesem Wochenende bereichert.

Das Ende des Jahres wird wie jedes Jahr mit einer Kinderweihnachtsfeier im Würfel beendet. Wir lassen noch einmal ein paar Bastelangebote stattfinden. Neben Kerzen verzieren, Lederbeutel gestalten, Schnitzen, Schmieden oder Filzen gibt es diesmal eine deftige Suppe zur Stärkung. Weihnachtliche Lieder füttern unsere Ohren mit kitschigen Schmalz und wir besinnen uns auf tolle Ereignisse des gesamten Jahres. Den Weihnachtsbaum pflanzten  wir traditionell am nächsten Tag wieder auf der Moorwiese ein.

November 2013

Schön langsam merkt man, dass der Winter sich mit kleinen Schritten nähert. Nebst den sinkenden Temperaturen, wird es auch immer früher dunkler. Die perfekte Jahreszeit für unser heißgeliebtes Versteckspiel „Moormonster“, welches nun jeden Abend fleißig gespielt wird. Darüber hinaus stieß Wolfgang zu unserem Team hinzu, welcher die Moorwiese mit seiner Lichterkunst (Seelenboote, Lampions, Lichterketten, Windrad, usw.) nicht nur verschönert, sondern auch ein wenig erhellt. Und es wurden die letzten Vorbereitungen für die bevorstehende kalte Zeit getroffen. Das Brennholzlager wurde weiter mit frisch geschlagenem Holz gefüllt, das Speicherhaus mit Vorräten gefüllt, der Küchenbauwagen mit Licht ausgestattet, eine neue, kleine Feuerstelle errichtet und der Ziegenstall ausgemistet und winterfest gemacht. Kurzum der Winter kann kommen.    

Oktober 2013

Das Highlight der Herbstferien war dieses Jahr ein Austausch der „besonderen Art“ mit dem Abenteuerspielplatz Kolle37 . Es gab vom 8. bis zum 11. eine Bautour zwischen diesen beiden Einrichtungen. An den ersten beiden Tagen wurde eine Art „Brückenhaus“ auf dem Kolle gestaltet und dann der Rohbau für unser Hühnerhaus aufgestellt. Neben den Bauarbeiten wurde auch der jeweilige Platz erkundet, gemeinsam gekocht und die eine oder andere Freundschaft zwischen den Kids geschlossen. Dann wurde es für uns Mitarbeiter/innen wieder einmal Zeit für ein Fortbildungswochenende (vom 18. bis zum 20.). Diesmal reisten wir jedoch nicht so weit, denn das ATW des Bundes der Jugendfarmen und Aktivspielplätze fand in Berlin statt, und zwar auf dem Kinderbauernhof  Pinke Panke. Dabei übten wir uns in den verschiedensten Workshops, von Naturfarben selbst herstellen bis hin zu einer modernen Schnitzeljagd (auch Geocaching genannt) quer durch die Stadt. Am letzten Sonnabend im Oktober besuchten wir mit den Kindern dann noch das alljährliche Herbstfest vom ASP Kolle, wo es leckeren Kuchen gab, jede Menge Bastelspaß und sich die Kinder der Bautour wiedersehen konnten. Ausklingen ließen wir diesen Monat mit einer kleinen, aber recht spektakulären Halloween-Party. Das Kochen und Essen der  Kürbiscremesuppe beim Lagerfeuer, wurde von einer Feuershow (Feuerspucken und mit den Feuerpois spielen) begleitet.

Der Baubeginn der Sanierung des Kinderklubs Würfel fordert von der Moorwiese mehr Winteraktionen, da sich das Baugeschehen bis Ende 2014 hinziehen wird.

September 2013

Die Blätter wurden bunter und fielen auch schon bald darauf herunter. Der Sommer lag in seinen letzten Atemzügen und die Herbstzeit begann. Wir haben diesen Monat genutzt und weiterhin mit fleißiger Unterstützung der Kinder, dutzende Lehmsteine hergestellt. Mit den ersten getrockneten Steinen, wurde daraufhin an der Lehmwand der Schmiede weiter gemauert.

Es wurde Platz geschaffen für zusätzliche Fahrradständer. Damit alle Kinder mehr Möglichkeiten haben ihre Eisenponys ab zustellen. Das wurde von einigen Platzkindern auf der Kinderversammlung gewünscht.

Der Hüttenbaubereich wurde konsequent aufgeräumt und viel Brennholz für den Winter vorbereitet. Auch ein neues Brennholzlager wurde errichtet und mit Brennmaterial gefüllt, für die täglich  wärmenden Lagerfeuer im Winter.

Wir waren im Wald und haben Kiefernstämme gefällt, wodurch wir wieder etwas Material zum Bauen zur Verfügung haben. Eine Erwachsenengruppe vom Auswärtigen Amt, hat uns mit ihrer tatkräftigen Unterstützung geholfen den Bauspielplatz weiterzugestalten. Eine Dachseite der Schmiede wurde gedeckt, ein Schwedenzaun für unseren Garten begonnen, der Kastenbrunnen weitergebaut sowie versenkt, die Schmiedewand mit Lehmsteinen gemauert.

Der rollende Hubertus ist nun täglich mit zwei Kaltblutpferde auf der Wiese: Balu und Willie.

Unter dem Motto MuseoMobilBox haben die Kinder der Sandhausschule bei mehreren Vormittagsaktionen eine Erinnerungsmaschine bestückt. Dazu gruben sie als Archäologen verschiedene Dinge aus (Lehmbrandstücke, Knochen, Steine, die wir vorher vergraben hatten) und probierten, wie man in der Steinzeit Pfeile baute.

August 2013

Gleich zu Anfang (vom 1. bis 4.) ging es ab nach Lübeck, zum Kinder-Austauschwochenende (ATW). Dort trafen wir auf viele Kinder und Jugendliche von anderen Plätzen quer aus Deutschland. Neben Speerschleuderbau, gab es jede Menge andere interessante Workshops, wie z.B. Löffelschnitzkurs, Lederverarbeitung, Flötenbau, usw. Die Kinder hatten auf alle Fälle viel Freude und lernten auch einiges. Am 16. diesen Monats bekamen wir dann auch noch Besuch von der Senatorin (für Bildung, Jugend und Wissenschaft) Scheeres. Bald darauf (vom 23. bis 25.) fuhren wir dann schon auf das 2. Kinder-ATW, diesmal nach Neuruppin. Auch hier fanden wieder viele beachtenswerte Workshops (Pfeil- und Bogenbau, Schmieden, Drachenbau, Bauchtanz, ...) statt, verbunden mit Spiel, Spaß und guter Laune. Und wer nach diesem Wochenende noch genügend Energie hatte, konnte gleich nach der Rückreise am Bucher Sommerfest (Organisation durch LAP Buch) im Künstlerhof-Areal vorbeischauen. Da waren wir nämlich auch mit unserem Stand vertreten und boten neben verschiedenen Spielen (Wikinger-Schach, Hufeisen werfen, ...) auch Zinngießen an. Dies war unser Zeichen für Tolerant und Respekt. Am Ende von diesem Monat (28.) traf sich noch der Landesarbeitskreis von AKiB (Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe in Berlin) auf dem Platz und die anwesenden Persönlichkeiten konnten sich in der Lehmziegelherstellung und dem Bogenschießen versuchen. Und, im Zuge des Lokalen Aktionsplans Buch (LAP), machten wir dann noch einen Ausflug ins Focke Museum nach Bremen, um uns dort die Ausstellung „Graben für Germanien“ anzusehen und geschichtlich fortzubilden.    

Juli 2013

Nach unserem Fest ging es eher ruhig auf der Moorwiese weiter. Vereinzelt bekamen wir Besuch von Sommerschulhort-Gruppen und Urlaubern/innen aus den verschiedensten Ländern. Außerdem bekamen wir noch tatkräftige Unterstützung von Janka aus Ungarn. Sie absolvierte ein 8-wöchiges Praktikum auf unserem Bauspielplatz. Des Weiteren wurde fleißig am Bucher Sommerfest geplant und die letzten Vorbereitungen für das Kinder-Austauschwochenende in Lübeck getroffen. Vom 18. Auf den 19. fand dann endlich die Platzübernachtung für die Kids statt. Das war ein riesen Spaß. Neben ungarischer Gulaschsuppe und gegrillten Marshmallows gab es auch noch eine Nachtwanderung rund um die Moorlinse (zumindest den Versuch und viele, abenteuerliche Geschichten am Lagerfeuer. Wer am nächsten Tag noch fit oder wieder fit war, konnte am Ausflug zum Beerengarten nach Schönfließ teilnehmen, um sich den Bauch mit selbstgepflückten Früchten vollzuschlagen.     

Juni 2013

Neben den Vorbereitungen (Lederschuhe selber basteln, Einladungen verschicken, Plakate aushängen usw.) für das diesjährige Gauklerfest, wurden weitere bauliche Veränderungen vorgenommen, da es ja nun auch bald zwei Pferde auf der Moorwiese geben soll. Zudem waren wir noch bei Rakatak mit von der Partie und  unsere Halbjahresteambesprechung fand auch noch statt, wo wir die zukünftig anstehenden Veranstaltungen und Arbeiten für dieses Jahr (weiter)planten. Und: Viele Schulgruppen fanden den Weg zu unserem Platz, um sich in lang vergangene Zeiten „entführen“ zu lassen. An einem Tag hatten wir sogar eine ganze Schule (ca. 170 Kinder und Jugendliche) zu Besuch. Das war ein Gewusel, wie in einem Ameisenhaufen und versetzte nicht nur die Ziegen in Erstaunen. J  Doch dann war es endlich soweit: die lang ersehnte und vorbereitete Gauklerwoche stand vor der Tür. Neben den vielen, vielen Spielgeräten (z.B. Stelzen, Minibike, Zirkusfahrrad, Jonglierkiste, ...) des Spielwagens vom Netzwerk Spiel/Kultur, konnten die Kinder und Jugendlichen Pfeile und verschiedene Instrumente bauen, sowie auch eine Maske basteln. Am Freitag fand dann das Gauklerfest (=4-jähriges Bestehen der Moorwiese – Juhu!!!!) statt, welches mit Stelzenlauf und Dudelsäcken begleitet wurde. Die Moorwiese verwandelte sich in einen mittelalterlichen Marktplatz. Aber nicht nur der Platz, sondern auch wir Mitarbeiter/innen schlüpften in unsere Verkleidungen. Von Mäuseroulette, Hussiten-Kampfwagen über Ritterturnier und Mittelalterband („Los Dilettantos“) war alles mit von der Partie. Es herrschte ein buntes und reges Treiben auf der Wiese, was die unterschiedlichsten Altersgruppen begeisterte bzw. in Staunen versetzte. Kurzum: Es war einfach ein tolles Fest (nicht nur für uns). 

Mai 2013

Im Mai starten wir gleich voll durch und zwar mit der „Langen Nacht der Familien“. An diesem Tag erlernen wir, eine Speerschleuder samt Speer zu bauen und beenden den Abend mit Feuerpfeile schießen. Das war ein riesen Spaß, nicht nur für die Eltern und Kinder. Und weil’s so schön ist, wird auch wieder weiter ausgebaut. Diesmal mit der Unterstützung der Mitarbeitern/innen von Rolls Royce, welche ihren Teambuilding-Tag auf unserem Platz abhalten. Begleitet von einem Fotografen und Kameramann üben sie sich im Lehmofen-, Kastell- und Brunnenbau. Dabei bleibt niemand trocken bzw. sauber, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ausklingen lassen wir den Wonnemonat mit dem Weltspieltag, welcher mit und im und rund um den Kinderclub „Der Würfel“ stattfand. Dort gab es neben jeder Menge Spiele (z.B. ein Spielfeld in Lebensgröße!!) auch selbst gemachte/s Popcorn und Waffeln.
Ende Mia fand dann auch die Bucher Planungsraumkonferenz auf der Moorwiese statt.

April 2013

Juhuuu, der Frühling ist endlich da! Darüber freuen sich nicht nur die Ziegen, die es nun jeden Tag kaum erwarten können auf Wanderschaft zu gehen. Am liebsten fressen sie in unserem frisch bepflanzten Garten die Obst- und Gemüsesprösslinge, obwohl sie große, neue Steine und Wurzelstöcke in ihr Gehege bekommen haben. Und wir machen uns sogleich ans Bauen und Malern. Der Küchenbauwagen bekommt seinen schicken, gelben Anstrich und der Hüttenbaubereich so wie der Eingang neue Beschilderungen. Darüber hinaus bauen wir uns noch ein paar Feuerschalen, weil der nächste Winter kommt bestimmt. Außerdem bekommen wir noch Besuch von einer Gruppe Vorschulkinder, welche sich im Schmieden probiert und tolle selbstgemachte Anhänger mit nach Hause nimmt. Und wir üben uns in zwei Fort-/Weiterbildungen, wovon uns eine sogar bis nach Würzburg verschlägt. Und am Tag der Toleranz in Buch sind wir auch mit dabei gewesen, mit unserem eigenen Moorwiesen-Stand und jeder Menge Spiele und Spaß im Gepäck.      

März 2013

 

Der März fällt nach zwei Tagen Frühlingserwachen wieder in tiefes Winterkoma. Nichtsdestotrotz wird am neuen Aufenthaltswagen gewerkelt bis er fertig ist. Nun gibt es dort eine supertolle Holzverkleidung mit gemütlicher Sitzecke und tipptopp ausgestatteter Küchenzeile. Die Ziegen dürfen nun täglich frei umherlaufen und bleiben tatsächlich auf der Wiese. Und allen Frösten zum Trotz kommen im März drei Gruppen zum Geschichtsprojekt. Des Weiteren haben wir wieder angefangen in unserem tollen Lehmofen zu backen, Pizza, Brötchen und sogar Kuchen. Das schmeckt nicht nur gut, sondern wärmt uns auch wieder auf.   

 

Februar 2013

Endlich ist unser neuer Bauwagen da, auf den wir schon so lange gewartet haben. Es war nicht ganz einfach, ihn in die richtige Ecke zu bugsieren, aber jetzt beginnt der Ausbau und die Verschrottung des alten Campingwagens. Außerdem haben wir auch noch einen Schlitten gebaut, mit welchem es jede Menge Spaß macht über die Moorwiese zu düsen. Und bei so viel Schnee wird natürlich auch fleißig gebaut (Schneemänner und Schneefrauen) und es werden viele Schlachten geschlagen.

Januar 2013

Die Teamklausur fand diesmal in der Wassermühle Hohenfinow statt. Das Jahresprogramm wurde festgelegt und neue Ideen und Kooperationen entworfen.
Die Online-Petition zur Ausreichenden Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Berlin   wurde auf die Internetseite gesetzt. Was daraus wird, wird sich zeigen.
Unsere Winterziegen haben ein wunderschönes Winterfell und fressen sehr gern Weihnachtsbäume. Man könnte sie auch Dachziegen nennen, da sie furchtbar gerne auf das Dach des Ziegenstalls klettern.

Dezember 2012

Der Monat beginnt mit einem Ausflug zum Wintermarkt auf den ASP KOLLE 37. Die Kinder des Würfels und der Moorwiese lernen einen anderen Abenteuerspielplatz kennen. Eines der Kinder bietet mit Martyn, dem Betreuer, Bogenschießen an.

Ulrike geht für ein Jahr in Elternzeit und gibt deshalb ein kleines Abschiedsfest. Dafür kommt Christl aus Tirol. Sie hatte im Rahmen ihrer Ausbildung ein Praktikum auf dem Moritzof im Mauerpark gemacht und dann in Österreich gearbeitet.

Der erste Weihnachtsmarkt auf dem Bucher Künstlerhof war mit unserer Schmiede ein großer Erfolg. Wir hatten einen tollen mittelalterlichen Marktstand , auf dem es auch Marmelade vom KOLLE gab. Und Chris versuchte trotz gefährlichem Regenwetter wieder das Zinngießen.

Die Kinderweihnachtsfeier im Würfel war dann die letzte Aktion vor der Silvesterschließzeit.

November 2012

Am 1.11. findet die erste Ausgrabung mit der Grundschule am Sandhaus statt. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes lernen die Schüler Methoden der klassischen Archäologie kennen und finden (vorher präparierte und vergrabenen) Artefakte.
Am 2.11. findezt das Jahresgespräch mit dem Jugendamt statt, wo es unter anderem um die Planung 2013 geht.
Mit der "Ruth Cohen -Erzieherausbildungstätte" bauen wir unseren Lehmofen zwischen Garten und Speicherhaus.
Einen neuern Küchenwagen haben wir gekauft - nur finden wir niemanden, der uns den von Zehdenick nach Buch schleppt.

Bei der Arbeitstagung des Bundes der Jugendfarmen und Aktivspielplätze Deutschlands befäßt sich Martyn gemeinsam mit KollegInnen aus ganz Deutschland mit den Standarts der artgerechten Tierhaltung beim sozialen Einsatz von Tieren, die vom Verband "Tierärzte für den Tierschutz" vorgelegt werden.

Ende des Monats findet die Bucher Planungsraumkonferenz statt. Dort stellt sich der neue Schulträger der zukünftigen evangelischen Grundschule des Ludwig-Hoffmann-Quartiers vor. Und es wird über den Lokalen Aktionsplan Pankow berichtet, der Aktivitäten gegen rechte Gewalt in Berlin Buch 2013 unterstützen wird.

Oktober 2012

Herbstferien, Herbstferienfahrt, gemeinsam mit dem Würfel und dem Abenteuerlichen Bauspielplatz Kolle 37 zum Bauspielplatz Roter Hahn in Lübeck.

Die Ziegen sind eine Attraktion des Platzes, vorallem an den Sonnabenden, wo wir ja nun unseren Familientag von 13 - 18 Uhr anbieten. Kinder, die sonst als wild und gefährlich gelten, können geduldig und leise, empathisch und vorscihtig sein, wenn sie mit den Tieren zusammen sind.

Am 31.10.12 gab es dann wieder ein rauschendes Halloweenfest auf der Moorwiese gemeinsam mit dem Kinderklub "Würfel".

September 2012

Anfang des Monats kam Vivien Baumgart in unser gemeinsames Moorwiesen- und Würfelteam. Sie ist auf der Wiese oft Sonnabends zu treffen, in der Woche arbeitet sie im Würrfel.

Leider wurde wieder in die Bauwagen eingebrochen, viel Werkzeug gestohlen und was noch schlimmer ist, wieder viel zerstört. Die Reparaturarbeiten dauerten fast eine Woche.

Am 9.9.12 waren Andrew und Martyn auf einer europäischen Tagung in Lübeck, wo sie den Geschichtserlebnisraum Roter Hahn und die Jugendfarm KIEL besuchten. Das war auch Andrews Abschiedsaktion seines von der Humboldt-Stiftung mit einem Stipendium unterstützten Forschungsprojektes bei uns.

Am 21.9. war der Spielplatz geschlossen, weil alle Mitarbeiter des Vereins Netzwerk Spiel/Kultur auf einer ganztägigen Fortbildung waren.

Am 24.9.12 kamen unsere 4 Ziegen aus Dresden an, wo sie vorher auf dem Abenteuerspielplatz Panama wohnten. Sie heißen Miss Palli, Elli, Finn und Saba.

August 2012

 

Zum Ende der Ferien gab es eine Platzübernachtung vom 1. zum  2. August 2012. Höhepunkt war eine spannende Nachtwanderung - der Moorlinsengeist hatte unseren Mitarbeiter Andrew entführt. Aber er wurde wiedergefunden und gerettet.

Steffen verabschiedete sich mit einer Panke-Patenschaft-Abendwanderung am 2. August vom Würfel. Die Ergebnisse kann man im Panke-blog erfahren

"Geschichte(n) erleben in Berlin-Buch" - eine Ausstellung im Rathaus Pankow fand vom 13.8. - 14.9.2012 satt. 2013 soll die Ausstellung auch in Buch gezeigt werden.


In der Nacht vom 21. zum 22.8.12 gab es ein großes Unwetter. In Berlin Buch fielen 45l Regen /m² , so trat die Panke im Wedding über die Ufer.

Juli 2012

Ferienzeit in Berlin - eine Fahrt nach .... ins Oderbruch vom 16. - 20. Juli 2012, gemeinsam mit SPIELWAGEN und KOLLE 37. Trotz des Regens eine fahrradtourreiche Zeit, sogar baden konnten wir in einem Altarm der Oder.

Eine Schule veranstaltete bei uns mal wieder einen Projekttag zum Thema Altsteinzeit am 6.7.

Die Betreuerin Theresa geht nach Argentinien, deshalb verabschiedete sie sich am 16.7. von den Kindern der Moorwiese.

Juni 2012

Ein voller Monat mit vielen Veranstaltungen:

GEO - Tag der Artenvielfalt - am 16. Juni - wir nehmen wieder teil. Eine kleine, aber immer wieder nachfragende Gruppe von Kinern ist an weiteren Expeditionen zur Moorlinse, zum Eiszeitgraben und vorallem zum Waldweideprojekt mit den Konik-Pferden und den freilebenden Rindern im Bucher Forst interessiert, was Dank Ulli auch 2012 wieder realiesiert werden kann.

Wir sind am 17.Juni dabei bei RAKATAK in der Schönholzer Heide.

18. - 22. 6. : Gauklerwoche 2012 - zum Ferienbeginn ein Programm von Montag - Donnerstag, und am Freitag das 3. Gauklerfest der Moorwiese.

27. Juni:  Im Rahmen von Corporate Social Responsibility (CSR) von großen Firmen, übersetzt unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, gibt es einen weiteren Einsatz einer bekannten Firma auf der Moorwiese: Ernst&Young bauen am Brunnen weiter.

Mai 2012

2. Mai: Eröffnung unseres Waldkindergartens WALD-KIND

5. Mai: Lange Nacht der Familien mit Lagerfeuer, Schieden, Stockbrot und Feuerpfeilen.

April 2012

Das Team von der Moorwiese und vom Würfel macht ein Teamcoaching mit: "Spiegel Pferd". Wir lernen viel über uns selbst und erstaunlicherweise nix über Pferdeflüstern.

KollegInnen aus England und Nordirland sind in Vorbereitung des im Mai stattfindenden Kongresses der "european playwork association" in Derry N.I. zu besuch auf der Moorwiese und im Würfel.

 

März 2012

Am 6. März findet ein von UPJ - Unternehmen Partner der Jugend organisierter "Social Day" von XYLEM statt. Dreißig KollegInnen aus dem Managementbereich der internationalen Wasser-Firma helfen uns beim Weiterbau der Benjeshecke, beim Schlagen von Schindeln für den Schafstall und beim Bau eines römerzeitlichen Kastenbrunnens.
Ende des Monats können wir nun endlich eine neue Kinderwerkzeugausgabe eröffnen. Der Hüttenbauplatz ist wieder sehr stark besiedelt.

Februar 2012

Der Monat ist traditionell kalt, die Feuer brennen. Wir fahren in den Wald, Schleten fällen und holen. Neues Bauholz ist nötig.
Die Winterferien finden abwechseln im Würfel und auf der Moorwiese statt. Wieder besuchen uns Kinder des Elias-Hortes vom MachMitKinderMuseum aus dem Prenzlauer Berg.
Die Förderung durch den Bezirk Panklow wird bis Ende April verlängert, später wird der Beschluß auf das ganze Jahr 2012 erweitert.

 

Januar 2012

Nach der Weihnachtsschließzeit und einer Jahresplanungsteamklausur öffnet die Moorwiese wieder. Das Lagerfeuer brennt täglich gegen die Kälte, manchmal sind es auch zwei.  Expeditionen und Wanderungen halten auch durch Bewegung warm - auf der Moorlinse sind viele Enten und Schwäne versammelt, wir suchen unsere Rehe, die immer wieder auch Spuren am Eingang hinterlassen.
Der  Jugendhilfeausschuß beschließt die Förderung bis Ende April am 24.1.12 und wir hoffen auf einen weiteren Bescheid im März für das ganze Jahr.

Dezember 2011

Das Jahr geht zuende mit der Gewissheit, daß Moorwiese und Würfel 2012 zumindest für die ersten zwei Monate weitergefördert werden wird. Die Haushaltsnotlage Berlins, und damit auch Pankows bringt es wieder mit sich, daß nur jeweils zwei Monate gefördert werden darf, mit der Hoffnung auf eine Verlängerung im Januar 2012 bis Ende April.
Die Kinderweihnachtsfeier findet aus Platz- und Wettergründen wieder im Würfel statt und wird rege besucht.

November 2011

Der Elterntreff ist ein wenig zu spät eingeweiht worden - dann doch von den Kindern. Dennoch danken wir den Helfern und freuen uns auf Besuche im nächsten Frühjahr.
Mathis, ein Praktikant der Eberswalder Hochschule für nachhaltige Entwicklung unterstützt nun Ulli bei den Expeditionen rund um die Moorlinse und bei der Weiterentwicklung der Idee "Naturerfahrungsraum Moorwiese", mit dem die Fläche, aber auch das Angebot des Spielplatzes für naturinteressierte Familien erweitert werden soll.

Oktober 2011

Zu Beginn starten wir mit einer Ferienfahrt gemeinsam mit dem Würfel zum Bauspielplatz Schwerin. Zwei Betreuer und 11 Kinder fahren für eine Woche nach Mecklenburg.
Die im September begonnene Kooperation mit der Hufelandschule im Ganztgsbereich ermöglicht es, daß am zukünftigen Stall weitergebaut werden kann.
Abschluß bildet eine Halloweenfeier im Würfel.

September 2011

Mit der Einführung von grünen Karten (die roten bedeuten ja Platzverweis für einen Tag) haben die Kinder nun ein neues Sammelgebiet - es gibt 12 Motive 2011. Um eine zu erhalten, muß eine für alle, für den Platz nützliche Arbeit getan werden. Die grüne Karte kann dann auch gegen neue Nägel eingetauscht werden.
Ein Tag "Altsteinzeit" hat auch erstmalig mit einer Schulklasse der Grundschule am Kollwitzplatz stattgefunden, so erweitert sich unser Repertois des handlungsorientierten Unterrichts auf Alt- und Jungsteinzeit, Bronzezeit und Frühmittelalter. Die Thomas Mann Grundschule war zur Bronzezeit auf dem Platz.

August 2011

Nach einer Sommerschließzeit ist der Platz seit dem 9.8. wieder geöffnet. Wir haben neues Bauholz beschafft und 22 Hüttenbauplätze sind belegt und bebaut.
Demnächst wollen wir auf der Moorwiese einen kleinen Waldkindergarten für 15 Kinder einrichten. Dann werden Vormittags drei- bis sechsjährige Kinder betreut werden. Dazu gibt es nun einen ehemaligen Schaustellerwagen, der für das Material und bei großer Kälte zur Verfügung steht.

Postkarte zum 2. Gauklerfest 2011

Juli 2011

Gauklerwoche vom 4. - 8.  Juli 2011  - 10-15 Uhr

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr können Kinder in der ersten Ferienwoche wieder an einer Gauklerwoche teilnehmen. Wir probieren, jonglieren, spielen Theater, spazieren auf Stelzen, mit Stöckern und Schwertern und feiern am 8. Juli von 14 Uhr bis 18 Uhr unseren 2. Geburtstag mit einem Gauklerfest.

Juni 2011

Der GEO Tag der Artenvielfalt am 5.- 8. Juni 2011 kommt uns sehr gelegen, um einmal den Bestand der Pflanzen und Tiere in unserer unmittelbaren Umgebung kennenzulernen und zu dokumentieren. Wir wollen anläßlich dieses Tages die Arten der Moorlinse näher kennenlernen, die ja unserem Projekt ihren Namen gegeben hat. Außerdem ist der diesjährige Schwerpunkt der Bestand unserer Süߟgewässer, so dass es nahe liegt, sich mit dem Leben in und um diese Wasserfläche zu beschäftigen.
Zum Beobachten von Wild (z.B. Rehen) oder Vögeln stehen Ferngläser
bereit. Zahlreiche Lupen und zwei Mikroskope können zum Betrachten von
Details herangezogen werden.

Gemeinsam mit Moritzhof und KOLLE37 sind wir wieder auf dem Trommelfest RAKATAK.  Wir bieten einige Spiele, speziell das mittelalterliche Wikingerschach an.

Mai 2011

Wir bauen zwischen den drei Wagen ein Podest, eine Bühne für die tägliche Show des Lebens. Es werden kleine Theatergeschichten spontan inszeniert und sogar der eine oder andere Spot gedreht. Vielleicht gelingt es uns ja noch, diese Bühne auch zu überdachen, aber das braucht zeit, bei schönem Wetter sind die Buden im Baubereich wichtiger.
Wir unterstützen die KollegInnen beim großen Geburtstagsfest des ASP Kolle 37 am Samstag den 28.Mai mit einem sportlichen Bauarbeiterwettbewerb im Nageln und Sägen. Dazu sind wir nicht auf der Moorwiese, sondern im Prenzlauer Berg.

April 2011

Wir haben eine neue Kollegin: Elisa Schäfer, Wildnispädagogin und Erzieherin kommt für Anna Mars, die weiter als freie Mitarbeiterin für Kunstprojekte von Schulgruppen auf der Moorwiese dabei sein wird.
Der Küchenwagen ist repariert, der pädagogische Mittagstisch ist Dank Sachspenden gehaltvoller. Auch gibt es nun einen neuen, größeren Gartenbereich mit einem Wildzaun, vielleicht ernten wir auch bald etwas.
Seit Ostern ist unsere Internetseite mooor.de neu gestaltet - es ist nun leichter, sie zu aktualisieren.

März 2011

Der fast fertig gemalerte dritte Bauwagen wird an einem Sonntagabend leider demoliert. Alle Fenster sind zerstört und die Farbe ausgekippt. Wir müssen die Fensteröffnungen sichern und versuchen, zu retten, was zu retten ist.
Durch eine große Holzspende aus Zepernick kann im Hüttenbaubereich wieder viel gebaut werden und wir denken darüber nach, im nächsten Jahr ein Hüttenbaufestival wie auf dem Abenteuerlichen Bauspielplatz Kolle37 zu starten: www.kolle37.de

Februar 2011

Das Mandala - unsere Feuerstelle ist endlich überdacht und es wird endlos Holz gehackt. Jan und Jaqueline sind unsere neuen technischen Mitarbeiter, was die Bauprojekte vorantreibt: die Bauwagen werden umgesetzt und eine Plattform dazwischen gebaut - eine Bühne. Sofort beginnen die Kinder mit Theaterimprovisationen.
Der Baubereich blüht wieder auf - auch weil es nun wieder länger hell ist. Die Umgebung wird immer spannender: der Graben an der Westseite hat eine bis zum Grund durchgefrorene Eisschicht, die sich zerhacken läßt.
Schmieden, Holzhacken, Hüttenbau, Exkursionen, Schnitzen - dem Winter angepaßte Projekte finden montagsbis donnerstags statt.

Januar 2011

Das Team beginnt mit einer zweitägigen Teamklausur zu Planung des neuen Jahres. Auf der WIese wird jetzt immer mal gekocht, lecker sind auch in Margarine gebratene Mischbrotstullen mit Möhrenkompott.
Trotz der Kälte ist in unserem Brunnen noch fließend kaltes Wasser. Unsere Rehe wagen sich immer dichter heran  - selbst am Vormittag. Bei den Exkursionen montags pirschen wir den Tieren nach - bis zur gefrorenen Moorlinse.

Dezember 2010

Minus 18 Grad in den Nächten, 15cm Schnee - der Winter ist da. Wir schieben Schnee zusammen und schnitzen bei Tee und Nudelsuppe im Bauwagen Schachfiguren. Die Moorwiese wird zwischen den Jahren vom 22.12.2010 - 5.1.2011 geschlossen sein.

November 2010

Im Kinderklub WÜRFEL wird nun ein Aikido-Workshop angeboten und einige Kinder der MOORWIESE können daran teilnehmen. Der Kinderbauwagen ist angekommen, gestrichen und eingerichtet, nun kann es auch mal kalt werden. Auch die neue (teil-)überdachte Feuerstelle ist in Betrieb.

Oktober 2010

Bis Dezember 2010 führen Bernd Stude und der Paläontologe Dr. Björn Kröger auf dem Gelände der Moorwiese mit den Schülern der 6. Klassen der Grundschule Am Sandhaus eine Grabung durch. Immer am Mittwoch Nachmittag wird dann der Boden unter der Moorwiese erforscht. Es werden die Pflanzen und Tiere im Boden untersucht, die Struktur, Farbe und Beschaffenheit der Erde analysiert, und es werden Dinge gefunden werden. Diese Dinge werden gesammelt, sortiert, katalogisiert und nach verschiedenen Methoden dokumentiert. Am Ende des Projektes werden die Funde und Erkenntnisse in einer Präsentation dargestellt.

September 2010

Wir verlängern die Öffnungszeit um eine halbe Stunde und starten nun ab 13:30. Der Hüttenbaubereich ist eröffnet und durch die krummen Kiefernschleten gibt es sehr lustig-schiefe Hütten.

Postkarte zum 1. Gauklerfest 2010

August 2010

Die Moorwiese ist nun von Montag bis Donnerstag immer von 14 - 18 Uhr geöffnet.
Am 27. August 2010 findet unser Sommerfest zum 1. Geburtstag der Moorwiese statt. Ein Mittelalterfest mit Ritterturnier, Speis und Trank und mit Musik von "Los Dilettantos".

Juli 2010

Zum Abschluß des Schuljahres findet unsere erste große Kinderversammlung statt, um das letzte Jahr noch einmal zu beleuchten und den Plan ab August zu besprechen. Die Moorwiese hat in den ersten drei Ferienwochen eine Schließzeit und danach an 4 Tagen pro Woche zu öffnen.

Juni 2010

Wir graben einen kleinen Brunnen in dem sich plötzlich tatsächlich Wasser auf dem Grunde sammelt.

März 2010

Leider geht die Schmiede kaputt und wir bleiben am Lagerfeuer. Der Frühling kommt nach und nach und die Kinder erobern die Fläche bis zum alten Sportplatz

Februar 2010

Der Winter hat uns weiterhin voll im Griff, das Lagerfeuer brennt und es werden Schneehütten gebaut. Großer Renner ist das Schnitzen, gerade von Speeren - und vielleicht auch bald das Benutzen einer steinzeitlichen Speerschleuder.

Januar 2010

Schneemassen und Kälte halten weder Rehe, noch Kinder ab, die MOORWIESE weiter zu nutzen. Das Team hat eine zweitägige Planungsklausur hinter sich. In Winterferien wollen wir thematisch auch wieder etwas im Würfel anbieten.

Dezember 2009

LandArt auf der Moorwiese - auch Schüler der 5. Klassen der Grundschule am Sandhaus sind im Rahmen des Unterrichtes Bildende Kunst im Birkenwäldcheneingebunden. DasGelände wird mit den kleinen und größeren  Kunstwerken immer zauberhafter.

November 2009

Das ArchäologieSpielProjekt Moorwiese ist nun Mittwochs und Donnerstags von 13 - 17:00 uhr geöffnet.Neben den Kindern des Freizeitbereiches derNachbarschule sind auch häufiger Kinder aus der Nachbarschaft, aber auch aus dem Prenzlauer Berg neugierig zu Gast.

Oktober 2009

In den Herbstferien 2009 fand zusätzlich Mittwochs im "Würfel" ein Termin statt, wo Kinder aus Buch sich ihren zukünftigen Archäologiespielplatz als Modell bauen können und auch versucht wurde, eine Jurte nach alten Vorbildern zu bauen.

September 2009

Wir sind nun jeden Donnerstag bei Sonne, Wind und Regen von 13 - 17:30 draußen. Im Sommerferienprojekt entstand der Rekonstruktionsbau eines kleinen eisenzeitlichen Speicherhauses als gemeinsames Projekt von Kindern der Grundschule am Sandhaus und der Kinderfreizeiteinrichtung "Der Würfel", begleitet von Künstlern, Leuten vom SPIELWAGEN Pankow, und vom Zeitenjägerprojekt des Abenteuerlichen Bauspielplatzes KOLLE37

Juli 2009

Mit den Steinzeitprojekt ist am 24.7. ein Familienfest ausgerufen. Mit unseren Kooperationspartnern Grundschule am Sandhaus, Würfel, Inbitec, Humboldt-Universität und Abenteuerlicher Bauspielplatz KOLLE37 zeigen wir nach einer Woche, was die Kinder bisher erleben konnten.