Auf unserer Teamklausur im Januar 2023 haben wir die ersten Termine des Jahres festgelegt:

WIR HABEN ES SATT!

Am Samstag den 21.1.2023 öffnet die Moorwiese erst um 15:00 Uhr!

Auch ihr seit herzlich eingeladen euch an der Demonstration "Wir haben es satt!" um 12:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor für faire Landwirtschaft, Gesundheit, Klimaschutz und Artenvielfalt einzusetzen!

22.4.23 - Kundgebung zum Erhalt der Einrichtungen Moorwiese, Wilde Welt und Waldkind

An: Schuldirektor*innen, Lehrer*innen im Werk/Kunstunterricht sowie Nawi/Gewi, Schüler*innenvertretungen Sozialarbeiter*innen an Schulen, in der freien Jugendarbeit
und in Geflüchtetenheimen, soziale und ökologische Organisationen, Initiativen und Beratungsstellen in Berlin Buch und angrenzenden Gemeinden/Ortsteilen.
Anfrage: Projekt „Umzug der Tiere“ - Für den Schutz von Natur und Kinder- und Jugendprojekten im Baugebiet Am Sandhaus - solidarisches Eintreten für ein
ökologisch-soziales Berlin-Buch.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freund*innen,
als Initiative Buch Am Sandhaus wenden wir uns an Sie mit der Bitte, sich mit einem Kunst- und Diskussionsprojekt Ihrer Schule/Ihrer Einrichtung am „Umzug der Tiere“ im
April 2023 zum Schutz von Natur an der Moorlinse und Kinder- und Jugendprojekten der „Moorwiese“ zu beteiligen.
Der vergangene Dürresommer hat überdeutlich gezeigt, dass in Berlin schon heute das Leben direkt von den Folgen des Klimawandels negativ beeinflusst ist. Wald und
Feuchtgebiete, wie rund um die Moorlinse, erbringen eine Vielzahl von kostenlosen Dienstleistungen, die für die Anpassung der Stadt an den Klimawandel (z.B. Stabilisierung
des Wasserhaushalts in Dürrejahren, Kaltluftentstehungsräume, etc.) aber auch für die Verbesserung der CO2-Bilanz (z.B. durch Fixierung von Kohlenstoff in funktionierenden
Mooren) von hoher Bedeutung sind.
Westlich des S-Bahnhofes Buch plant der Senat in einem neuen Stadtquartier „Am Sandhaus“ bis zu 2.600 neue Wohneinheiten. Diese Planungen reichen sehr nah an das
ökologische Kleinod der „kleinen und großen Moorlinsen“ heran und „umzingeln“ in der derzeitigen Fassung die Kinder- und Jugendprojekte der „Moorwiese“, „Naturerfahrungsraum“,
Abenteuerspielplatz „Wilde Welt“ und „Waldkita“ in einer Weise, dass ihr Bestand massiv gefährdet und ihr Charakter unwiderruflich verändert wird.
Als Initiative haben wir sowohl Kritik als auch Alternativvorschläge für eine angepasste Bebauungsplanung erarbeitet und an den Senat und das Abgeordnetenhaus
herangetragen.
Es geht uns dabei explizit nicht um eine Ablehnung von Zuzug neuer Mitbürger*innen, sondern um die Frage, wie viel Neubau das Gebiet ökologisch und sozial verträgt.
Unterstützt wurden wir von über 4.600 Unterschriften von Menschen aus Buch und Umgebung. Leider wurde die Planung bisher nicht an die ökologischen und sozialen
Erfordernisse angepasst. (für weitere Informationen siehe www.initiative-buch-am-sandhaus.de)
Wir meinen: Die Bucherinnen und Bucher, und insbesondere die Kinder und Jugendlichen, haben ein Recht darauf, gehört zu werden. Ihre Positionen sollten in eine Überarbeitung
der Bebauungsplanung einfließen.
Deshalb wollen wir im kommenden Frühjahr (April) mit einem großen Umzug in Buch auf die Problematik hinweisen und unseren Vorschlägen noch einmal mehr Gewicht verleihen.
Wir möchten die Vorbereitung und Gestaltung dieses Umzugs gern als Lern- und Beteiligungsprojekt für Jugendliche und Kinder gestalten und damit ein ganz
lebenspraktisches Beispiel der Wahrnehmung demokratischer Rechte vermitteln. Wir wünschen uns, dass der Umzug von der Bevölkerung Buchs getragen wird und dass
Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle darin spielen, weil es ganz wesentlich um ihre Belange geht. Er soll das konkrete Anliegen - Schutz der Moorlinsen und „Moorwiese“ -
ebenso unterstützen wie er zum solidarischen Zusammenhalt und demokratischer Beteiligung im Stadtteil beiträgt. Er soll bunt und fröhlich sein und eine positive Aussage
haben. Die Beteiligung möglichst vieler verschiedener Organisationen, von Kindern und Jugendlichen der verschiedenen Schulen sowie die Einbeziehung von Menschen mit
unterschiedlicher Herkunft ist uns dabei wichtig.


Was soll konkret passieren? Wir stellen uns einen Umzug der Tiere vor, bei dem möglichst viele Tierfiguren mitgenommen werden – ob als Pappmaché-Figur, Vögel auf
Stangen, Riesenmarionetten, verkleidete Stelzenläufer*innen o.a. Die Tiere können eine explizite Aussage machen, oder für sich stehen. Es können Figuren der an der Moorlinse
vorhandenen bedrohten Tierarten sein, aber auch Phantasietiere. Selbstverständlich sind auch Transparente möglich.
Und hier kommt unsere Bitte an Sie: Kann Ihre Schule/Organisation/Initiative eine Figur beitragen? Könnten Sie mit Kindern/Jugendlichen eine Figur bauen oder basteln und sich
damit am Umzug zu beteiligen? Oder können Sie sich vorstellen, eine Musik- oder Tanzeinlage beizutragen?
Wir meinen, die Auseinandersetzung um das Bauprojekt am Sandhaus kann ein großartiges Lernprojekt sein, bei dem Schüler*innen sich mit Fragen des Naturschutzes,
der Bereitstellung von Wohnraum, aber auch der Möglichkeiten und Begrenzungen demokratischer Beteiligung auseinandersetzen können.
Gern stehen wir dafür auch mit Materialien und/oder Besuchen in Ihrer Schule/Einrichtung zur Verfügung, um mit den Kindern/Jugendlichen zu diskutieren bzw. unseren Ansatz zu
erklären.


Wie ist der Zeitplan?
- September 2022 – März 2023:
an den Schulen und in den Einrichtungen werden Arbeitsgruppen / Projekte gestartet, in denen interessierte Schüler*innen sich über die Bauplanungen an der Moorlinse, die
verschiedenen Positionen dazu und den Zusammenhang zu Themen der Stadtplanung, des Umwelt- und Naturschutzes sowie zu Themen der demokratischen Beteiligung
informieren können.
Dazu können:
• Informationsmaterialien von der Initiative bezogen werden
• Mitglieder der Initiative eingeladen werden
• weitere Ansprechpartner*innen (z.B. NABU, Ornitholog*innen, Expert*innen für Klimaschutz und -anpassung ) versuchen wir bei Bedarf zu vermitteln.
• ein Besuch auf der „Moorwiese“, eine Begehung des geplanten Baugebietes und ein Informationsgespräch vor Ort organisiert werden.


- Januar - März 2023
Im Rahmen der AG/Projektgruppe, ggf. auch Projekttagen, bauen die Schüler*innen eine bewegbare Figur (z.B. auf eine Fahrradanhänger oder anderem fahrbaren Untersatz, mit
Tragestangen o.ä.), einzelne tragbare Pappfiguren o.ä. Alternativ arbeiten sie an einem Beitrag (tänzerisch/künstlerisch/musikalisch) mit thematischem Bezug zum
Umwelt/Naturschutz.
- An einem Wochenendtag im April (wird noch festgelegt) findet der „Umzug der Tiere für den Schutz von Natur und KiJu-Projekten“ statt.
Geplant ist eine nicht all zu lange Route durch Berlin-Buch mit einer Abschlussveranstaltung mit Musik, voraussichtlich an der Kreuzung Wiltbergstr./Walter-Friedrich-Str.
Bei der Abschlussveranstaltung können auch Tanz/Musikbeiträge eingebracht werden.
Die Teilnahme am Umzug ist selbstverständlich für die Schüler*innen/Jugendlichen freiwillig.


Was ist die Rolle der Schule/der Einrichtung?
- Die Schule/Einrichtung würde ein (freiwilliges) Angebot an die Schüler*innen/Jugendlichen machen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Das konkrete
Schulprojekt wird von Lehrenden im Rahmen ihrer Tätigkeit begleitet. Es kann eher handwerklich/künstlerischen Schwerpunkt haben (Basteln einer Großfigur) oder eher
einen Schwerpunkt auf der Vermittlung von Naturschutz und demokratischer Beteiligung, idealerweise beides.

Darf eine Schule/Einrichtung das?
Das Berliner Schulgesetz bestimmt als Ziele der Schulischen Bildung und Erziehung u.a.
(§3):
„.5. die Auswirkungen des eigenen und gesellschaftlichen Handelns auf die natürlichen lokalen und globalen Lebensgrundlagen zu erkennen, für ihren Schutz Mitverantwortung
zu übernehmen und sie für die folgenden Generationen zu erhalten,
6. ein Verständnis für Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels sowie die notwendigen Anpassungen an dessen Folgen zu entwickeln, Maßnahmen zum
Klimaschutz zu erfahren und die eigenständige und verantwortungsbewusste Umsetzung solcher Maßnahmen im Alltag zu erlernen,
7. die Folgen technischer, rechtlicher, politischer und ökonomischer Entwicklungen abzuschätzen sowie die wachsenden Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels und
der internationalen Dimension aller Lebensbezüge zu bewältigen,“

Das Gesetz bestimmt ebenfalls: (§5):
1) Die Schulen öffnen sich gegenüber ihrem Umfeld.
Zu diesem Zweck arbeiten sie im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrags mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe, mit Anbietern von ergänzender
Lernförderung nach § 28 Absatz 5 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, § 34 Absatz 5 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und § 6b des Bundeskindergeldgesetzes sowie
mit außerschulischen Einrichtungen, Vereinen, Projekten, Initiativen und Personen zusammen, deren Tätigkeit sich positiv auf die Lebenssituation und auf die Bildung und
Erziehung der Schülerinnen und Schüler auswirkt.


Es handelt sich hier nicht um eine einseitige politische Beeinflussung gem. §49 (5), da das
Projekt ausdrücklich auch gegenläufige Positionen der Debatte berücksichtigen soll.
Wer trägt ggf. Materialkosten?
Leider haben wir kein spezielles Budget, aus dem die Materialkosten für die Figuren bezahlt werden können.
Ein Antrag beim Jugenddemokratiefonds ist in Arbeit, kann er aber vermutlich erst im Januar 2023 gestellt werden für Projekte ab ca. Anfang März
(https://stark-gemacht.de/foerderung/programmbereich-1a/)
Es kann auch, als Erweiterung des Projektes, versucht werden, im Rahmen des Projektes eine Förderung bei der Berliner Jugendjury zu beantragen (bis 3.000 EUR)
stark-gemacht.de/foerderung/berliner-jugendjury/
Oder bei der Pankower Jugendjury (bis 1.000 EUR): jugendjurypankow.de
Siehe auch: jup.berlin/projektfinanzierung

Wie werden die Eltern informiert/eingebunden?
Die Initiative stellt auf Anfrage einen Elterninformationsbrief, ggf. auch in verschiedenen Sprachen, zur Verfügung. Wir sind natürlich auch gern bereit, mit der
Gesamtelternvertretung in Kontakt zu gehen. Die Eltern sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, sich an dem Projekt bzw. am Umzug zu beteiligen.


13.5.2023 Gauklerfest zum 14. Geburtstag der Moorwiese

Programm folgt

 


10. Juni Matsch Mooor 2023

Am 10.Juni findet wieder unser kleine, aber feines MatschMooor!-Fest statt.

Mit viel Wasser und Lehm - da braucht ihr Badesachen oder auch ein T-shirt, was mal so richtig matschig werden darf - zum Glück läßt sich der Lehm gut auswaschen zum Schluß.




11. Juli 2023 - Aktionstag Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin


3. - 15. August 2023 YETI-Fahrt nach Slowenien

Kinder der Moorwiese und des Würfels des YouthExchangeTeamInternational (YETI) nehmen zum fünften Mal an der internationalen Kinder- und Jugendbegegnung endlich wieder in Slowenien teil.