Tiere auf der Moorwiese
Es ist noch ein Plan:
Die meisten pädagogisch betreuten Spielplätze, beispielsweise die Jugendfarm Moritzhof im Prenzlauer Berg, haben Tiere. Sie fördern die emotionale Entwicklung und sind ein wichtiger Bildungsaspekt, der in Familie und Schule nicht so einfach berücksichtigt werden kann.
Unser Anspruch als historisch-experimenteller Ort, läßt uns auch bei der Auswahl der Tierarten und -rassen entsprechend planen. So gab es als Haustiere bis zum Frühmittelalter neben Hunden und Schafen auch Schweine, Rinder, Ziegen und Pferde je nach Zeitalter und Region in Mitteleuropa. Als Jagdhelfer waren sicher Frettchen und Greifvögel im Einsatz. Wildkaninchen gab es zu Römerzeiten nur in Spanien, domstiziert kamen sie erst im Hochmittelalter nach Deutschland. Dennoch sind Kaninchen oft die ersten Tiere, die auf Abenteuerspielplätzen gehalten werden, vielleicht auch demnächst bei uns.
Vielleicht können wir 2011 auch schon Schafe anschaffen. Dabei haben wir uns entschieden, Tiere der roten Liste der gefährdeten Haustierrassen zu nehmen: Heidschnucken, Moorschnucken oder Skudden.
